Alterswohnsitz Levern feiert Jubiläum mit vielen Gästen und „Tortenspitzen“

Kein Vorhof zur Hölle

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Ein engagiertes Team um Holger und Carsten Langer (Mitte) bemüht sich seit 25 Jahren um das Wohl der Bewohner im Alterswohnsitz Stiftsort Levern.

Levern - „Wie bei einer Seefahrt hatten wir mal ruhige See und manchmal stürmische Böen“, sagte Carsten Langer beim Jubiläumsfest des Alterswohnsitz Stiftsort Levern. Mit Stolz können die heutigen Betreiber der Einrichtung, Carsten und Holger Langer, auf 25 Jahre liebevolle Pflegearbeit für Senioren in dem Familienunternehmen zurückblicken.

Am 1. April 1990 gründeten Waltraud und Bernd Langer die Senioreneinrichtung im Stiftsort. 41 Pflegeplätze hatten sie im Angebot, davon drei Einzelzimmer. 2002 stockten sie die Betreuungsplätze auf. Ein umfangreicher Umbau ließ neue Zimmer entstehen. Seither können sich bis zu 65 Senioren in der Einrichtung wohlfühlen. Rund 50 Mitarbeiter sorgen mit viel Herzblut dafür, dass die Pflegebedürftigen bestens versorgt werden. Ein Unterhaltungsprogramm beschert einen angenehmen Aufenthalt und Kurzweil.

Die Brüder Carsten und Holger Langer orientierten sich beruflich in Richtung Altenpflege und lernten von der Pike auf ihre Berufe. Heute ist Carsten Langer Einrichtungsleiter, Holger Langer hat die Pflegedienstleitung übernommen. Zwar hat sich seit der Gründung die Leitung geändert, Personal und Pflegeplätze wurden erweitert – geblieben ist aber die familiäre Atmosphäre im Alterswohnsitz.

Das Jubiläumsfest feierten die Brüder nun mit Beschäftigten, Bewohnern und vielen Ehrengästen, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Lösche, Pfarrer Ralf Finkeldey, Ärzte, Apotheker sowie Bauherren der Einrichtung.

Hans-Peter Knips, Landesbeauftragter des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA), überbrachte seine Glückwünsche und hatte eine Urkunde für das Familienunternehmen dabei. „Altenpflege hat nicht immer den besten Ruf. Wer will denn schon ins Altersheim? Aber jeder Pflegebedürftige, der Rund-um-die-Uhr-Betreuung benötigt, ist im Altenheim am besten aufgehoben“, betonte Knips. Dort werde beste Versorgung garantiert. Den Ruf „Vorhof zur Hölle“ hätten Altersheime nicht verdient, ist er sich sicher.

Carsten Langer verglich das Seniorenheim mit einem Kreuzfahrtschiff. Seine Eltern Waltraud und Bernd Langer bezeichnete er als Reeder, die Mitarbeiter seien die Besatzung, auf die sich sein Bruder und er als Kapitäne vollkommen verlassen könnten. Es gebe auch Schiffsärzte und Animateure. Eine besondere Stellung nehme der Lotse des Kapitäns ein, der dem Chef an Bord den Rücken freihalte. Dieser Posten falle seiner Frau Katharina zu.

Bevor die Gastgeber zum Essen ins Zelt baten, amüsierten die „Tortenspitzen“ die rund 100 Gäste. Mit viel Humor nahmen sie den Alltag im Alterswohnsitz auf die Schippe.

hm

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