AfD-Sprecher Dr. Christian Blex zeigt Gefahren von Windrädern auf und wettert gegen das Bundesumweltamt

„Windenergie ist keine Alternative“

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Dr. Christian Blex (r.) rechnete mit der Windenergie und deren Auswirkung auf Mensch und Umwelt ab.

Wehdem - „Die Windkraft ist eine gefährliche Energie und keine Alternative zur konventionellen Stromversorgung“, machte Dr. Christian Blex am Donnerstag im kleinen Saal der Wehdemer Begegnungsstätte seinen Standpunkt deutlich. Dort hatten sich rund 20 Interessierte auf Einladung des AfD-Kreisverbands Minden-Lübbecke zusammengefunden.

Zu Beginn hatte Minden-Lübbeckes AfD-Fraktionsvorsitzender Markus Wagner erklärt, dass die Energiewende nicht richtig durchdacht sei und tiefgreifende Veränderungen in der Kulturlandschaft mit sich ziehen würde. Für den Referenten Blex, Sprecher des AfD-Kreisverbands Warendorf, steht vor allem fest, dass „Windenergie nicht der Stromerzeugung dient, sondern der Produktion von Geld“. Das Bundesumweltamt bezeichnete er als „Windkraft-Lobby“, die Energiewende als „rein ideologisch begründete Theorie“ sowie die Ökologiebewegung als „ökoreligiösen Wahn“.

„Das massenhaft Vögel durch Windräder getötet werden, ist für mich nicht so dramatisch“, so der AfD-Sprecher. Bedeutender sei für ihn, dass einige Vogelarten wie Uhu und Milan von der Politik offenbar mehr Schutz erfahren würden, als die Menschen. Immerhin könnten Windräder Feuer fangen oder durch den Schattenwurf die Psyche belasten, feuerte Blex die Anti-Windrad-Debatte an.

Zu Beginn seines Vortrags, der zwar viele Argumente anriss, aber dadurch zu einem oberflächlichen Rundumschlag wurde, erläuterte Blex den Gästen, dass der tieffrequente Infraschall gesundheitliche Schäden hervorrufen könne. Dies erläuterte der Mathematiker und Physiker an einem Beispiel aus Dänemark: „Auf einer Nerzfarm gab es vermehrte Tot- und Fehlgeburten, weil die Farm nur 320 Meter vom Windpark entfernt war.“

Außerdem würden Wohnbereiche an Wert verlieren, wenn ein Windrad geplant werde, ging Blex auf weitere negative und schließlich auch technische Aspekte ein. Nicht unerwähnt ließ er zudem die unzähligen Tonnen Stahl, die für den Windrad-Bau nötig sind.

Für ihn sei der Informationsfluss wichtig, so Blex, der kritisierte, dass „die Presse alles herunterspielt“. Auf Rückfragen hatte der Referent jedoch nicht immer eine Antwort oder tat Fragen mit polemischen Kommentaren ab. So überging er die Frage, wie er zum Bau von Mastställen stehe und hielt sich stattdessen an seine Präsentation. Das sorgte bei einigen Zuschauern für Unmut und vorzeitiges Verlassen der AfD-Veranstaltung.

abo

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