Flötengruppen, Posaunenchor Oppenwehe und Jungbläser begeistern im Gemeindehaus / Neun Monate fleißig geübt

Abwechslungsreiches Konzert mit hohem Anspruch

Ganz schön schnell auf die Tasten drücken mussten die Jungbläser beim Pop-Song „Shake it off“ von Taylor Swift.

Oppenwehe - Von Nervosität keine Spur bei den jungen Blockflötenspielern, die jetzt beim Konzert „Flöte trifft Posaune“ erstmals gemeinsam mit dem Posaunenchor Oppenwehe und den Jungbläsern des Posaunenchors im Oppenweher Gemeindehaus auftraten. Es gab eigentlich auch keinen Grund zur Angst, denn die mehr als hundert Zuschauer, darunter viele Mamas und Papas, waren den jungen Musikern natürlich wohlgesonnen und ermutigten sie mit viel Applaus.

Jutta Jahn-Schäffer und Uwe Spreen hatten mit den Flötisten und Bläsern je nach Können Lieder unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen einstudiert, die fast ausnahmslos von jungen Komponisten stammen. Die meisten Lieder waren laut Jahn-Schäffer nicht älter als fünf Jahre. Etwa ein Dreivierteljahr habe man geübt, berichtet die Musiklehrerin. Die Anfänger begannen in Kleingruppen mit bis zu vier Kindern.

Nach der musikalischen Begrüßung durch den Posaunenchor mit einem spritzigen „Welcome“ von Reinhold Schelter, griffen die jüngsten Musiker zu Flöte und Posaune. „Die drei Musketiere“, „Gib doch Gas“, „Froschlied“ und „Indianerlied“ brachten sie gekonnt zu Gehör. Gleiches galt für die Serien-Hits „Shaun das Schaf“, „Lauras Stern“ und „Bibi und Tina“. Ein Intermezzo gaben die Jungbläser, unterstützt durch einige Erfahrene, mit den Popsongs „Love me like you do“ und dem „ganz schön schnellen“ (Spreen) „Shake it off“.

Nach der Pause wurden die Stücke noch etwas anspruchsvoller. Der Posaunenchor spielte die Popballade „Ich bin bei euch alle Tage“, die fortgeschrittenen Blockflötenspieler beeindruckten mit Pop-Songs wie „Happy“ von Pharrell Williams und „Hey Brother“ von Avicii, hatten mit „Vielen Dank für die Blumen“ (Tom & Jerry) und „Wer hat an der Uhr gedreht“ (Pink Panther) aber auch Klassiker der Filmmusik auf Lager. Einen Ausflug in die Welt des Swing bot der Posaunenchor mit „Guter Mond, du gehst so stille“.

Richtig schwere Lieder seien dabei gewesen, sagte Jahn-Schäffer, die wie Uwe Spreen mit dem Auftritt ihrer Schüler mehr als zufrieden sein kann. Die jungen Musiker leisteten sich kaum einen Fehlton und zeigten darüberhinaus, dass neben der Beherrschung ihres Instruments noch etwas ganz wichtig ist: der Spaß am Musizieren. Dass sie den haben, war nicht zu übersehen, als sie zum Indianerlied oder „Bibi und Tina“ mit Federn im Haar oder auf Steckenpferden lachend durch den Saal hüpften. - mer

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