Sprecher: Keine Gefahr für die Bevölkerung

38-Jähriger flieht aus der Klinik

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Aus dem Maßregelvollzug Schloss Haldem ist am Sonnabend ein Patient ausgebrochen. Der 38-Jährige ist drogenabhängig, stellt aber keine Gefahr dar.

Haldem - Aus der Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem ist am Samstagnachmittag ein Patient geflüchtet. Wie Karl Georg Donath als Sprecher des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, dem Träger der Klinik, am Sonntag mitteilte, war der 38-jährige Patient gegen 15 Uhr über das Dach der Einrichtung entkommen. Der Mann ist dem Sprecher zufolge drogenabhängig, stellt aber keine Gefahr für die Bevölkerung dar.

Laut Donath benutzte der Patient selbstgebaute Haken, um zu entkommen. Während seines Aufenthalts in dem von einem Zaun umgebenen Freiganghof nutzte er am Sonnabend die Gelegenheit und stieg über ein Flachdach. Vom angrenzenden Gelände für vermindert Schuldfähige kletterte der 38-Jährige dann über die 2,50 Meter hohe Außenmauer. Anschließend soll der Patient, der seit etwa einem Jahr in Haldem behandelt wird, in ein Auto gestiegen sein. Die Mitarbeiter des Schlosses gehen davon aus, dass es sich bei dem Fahrer um einen Komplizen des 38-Jährigen handelt.

Die Polizei fahndet nach dem Mann, der laut Donath „nicht fremdgefährdend“ ist. Die Ermittlungen verliefen bis Redaktionsschluss ergebnislos. Untergebracht war der geflohene Patient im geschlossenen Bereich der Suchtklinik. Da ein Gefängnisaufenthalt für den 38-Jährigen in Aussicht gestanden habe, so Donath, könnte es sich dabei um das Motiv für die Flucht handeln. 

abo

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