Feucht-fröhliche Spiele mit Tradition / Bockhorn-Langenhop bei Kindern vorn

Steinkämper triumphieren bei Dorfolympiade

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Der Wassertransport mit verdeckten Augen war eine feuchte Angelegenheit.

Oppenwehe - Lachen, Spiel und Spaß ohne Ende waren am Sonntag auf dem Sportplatz in Oppenwehe angesagt. Das Pfingstsportfest mit einer lustigen Dorfolympiade zu verbinden, hat im Spargeldorf eine lange Tradition.

Uwe Spreen hatte so seine Probleme mit dem Wasser.

Und so hatten die Veranstalter des FC Oppenwehe auch bei der 22. Auflage nicht zu viel versprochen, als sie ankündigten, das Spektakel werde bestimmt eine Mordsgaudi und würde lange für Gesprächsstoff sorgen. Am besten abgeschnitten haben übrigens nach der Bewältigung der Aufgaben die Mannschaften I und II des Ortsteils Steinkamp. Bei den Kindern hatten die Mädchen und Jungen aus Bockhorn-Langenhop die Nase vorn. Insgesamt waren 290 Mitspieler aus neun Ortsteilen dabei, darunter eine Seniorenmannschaft. Damit keiner der „Matadore“ eine Möglichkeit zum Schummeln hatte, wachten sieben Schiedsrichter über das Spektakel.

Die Verantwortlichen Ingo Bockhorn, Linda Spreen, Dajana Evers und Uwe Brockschmidt hatten sich eine Reihe lustiger Spiele ausgedacht, bei denen nicht der sportliche Erfolg, sondern der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ und der Spaßfaktor im Vordergrund standen. Die Bewohner der verschiedenen Ortsteile feuerten ihre Olympioniken lautstark an.

Nach einem imposanten Aufmarsch der Wettkämpfer begrüßte Ingo Bockhorn die Ortsteile, bevor das erste Spiel „Reifenwechsel“ startete. Ein Reifen musste durch die elfköpfige Menschenkette bugsiert werden, ohne dass sich die Teilnehmer losließen.

Recht feucht wurden die Mitspieler beim „Gassi gehen“. Es galt, mit verdeckten Augen einen mit Wasser gefüllten Helm durch einen Parcours zu tragen. Damit möglichst viel Wasser am Ziel ankam, halfen vier Mitspieler, die den Blinden an Gummibändern führten. Knifflig war auch die nächste Aufgabe: Die Mitspieler mussten ein eingefrorenes T-Shirt anziehen. Angesichts der kühlen Witterung fröstelte es manch einen Zuschauer allein beim Zusehen.

Zwischendurch waren immer wieder die jüngsten Teilnehmer gefordert. Beim Spiel „Wäscheleine und Kriechtunnel“ etwa, bewiesen die Mädchen und Jungen mit großem Eifer ihre Fähigkeiten in der Hausarbeit. Nachdem die Kinder durch einen Tunnel gekrabbelt waren, mussten sie ein vorher übergestreiftes Kleidungsstück auf der Wäscheleine aufhängen. · hm

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