Sonntag „750 Jahre Oppendorf“

Startschuss fällt mit Gottesdienst

Friedbert Bohne erläuterte Erich Schumacher (rechts) während der Vorbereitungssitzung, wo er was am kommenden Sonntag auf der „Feiermeile“ findet. Fotos (2): Scheland

Oppendorf - Von Gerhard SchelandGanz in der Nähe der Feiermeile sind bereits die Konturen einer überdimensionalen „Geburtstagstorte“ zu sehen. Der Landwirtschaftliche Ortsverband ist dabei, dort den letzten „Blickpunkt“ für die 750-Jahr-Feier der Ortschaft Oppendorf zu schaffen – wie die übrigen kreativen Werbeträger natürlich aus Stroh(rund)ballen.

        Ansonsten kann das große Fest am kommenden Sonntag beginnen. Während sich viele Stemweder an dem Tag auf die Kommunalwahlen konzentrieren und mit Spannung darauf warten, wer neuer Bürgermeister der Gemeinde wird, strömen die Oppendorfer schon vormittags in den gesperrten Bereich der Oppendorfer Straße. Im eigens für das historische Fest „im Herzen“ Oppendorfs aufgestellten Festzelt wird die 750-Jahr-Feier um 10 Uhr mit einem Gottesdienst eingeleitet. Die Predigt hält Pastor Ulrich Mentemeier, musikalisch unterstützt wird der Geistliche vom Posaunenchor. Auf dem nahe gelegenen Hof Wittenbrink läuft zeitgleich ein Kindergottesdienst. Sofort nach dem Gottesdienst wird „Gambrinus“, der aus Lübbecke anreist, dass erste Fass Bier für das historische Treiben zum Schäumen bringen, und dann geht es in allen Bereichen der Oppendorfer Straße richtig rund. „Schönes Wetter, viele Besucher, eine gute Stimmung und viel Spaß“, sind die Wünsche von Friedbert Bohne, dem Vorsitzenden des Fördervereins Dorfentwicklung. Bei den umfangreichen Vorbereitungen wurde er von einem rührigen Arbeitskreis unterstützt, und bei den noch anstehenden Arbeiten gibt es zusätzlich viele helfende Hände von Mitgliedern örtlicher Vereine.

Der Aufbau der Feiermeile beginnt am Sonnabendmittag. „Jeder weiß, was er zu tun hat“, ist sich Friedbert Bohne sicher, dass pünktlich zum Beginn des Gottesdienstes am Sonntag alle Vorbereitungen abgeschlossen sein werden. Sofort nach dem Gottesdienst treten die Jungschützen in Aktion: Sie gestalten das von Nico Warner von Bosses Gasthaus bewirtschaftete Festzelt für den erwarteten Besucheransturm um.

Zeitgleich sind die vielen Stände, die entlang der Straße und in Hofeinfahrten aufgebaut werden, besetzt. Geboten wird bis zum Abend altes Handwerk, Kreatives, Historisches, Essen und Trinken, sportliche und andere Darbietungen und natürlich viel Musik – von Rock und Pop, handgemachter Blasmusik bis hin zu klassischen Märschen des Oppendorfer Spielmannszuges und Dudelsack-Rhythmen. Gesopannt sein dürfen die Besucher auch auf „Crissy“, einen Überschlagsimulator der Polizei.

Um die letzten Vorbereitungen ungestört und insbesondere sicher erledigen zu können, sind die Oppendorfer Straße und einige Nebenstraßen bereits am Sonnabend ab 12 Uhr gesperrt. Aufgehoben wird die Sperrung erst wieder am Sonntagabend um 20 Uhr. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Lediglich die Anlieger sind vom Befahrensverbot ausgenommen. Parkplätze stehen rund um das Feiergelände ausreichend zur Verfügung.

An der letzten Sitzung des Arbeitskreises nahmen auch die Verantwortlichen aller örtlichen Vereine sowie die Anlieger aus dem Bereich der Oppendorfer Straße teil. Dabei wurden alle notwendigen Arbeiten vergeben und die Helfer eingeteilt. Zudem erläuterte Friedbert Bohne noch einmal detalliert die Platzvergabe und Auftrittszeiten der beteiligten Musikgruppen.

Die Abbauarbeiten beginnen am Sonntag um 18.30 Uhr. Wer dann noch nicht nach Hause möchte, kann den Hof Wäring ansteuern, denn dort geht die Party weiter. „Wir müssen die Stände und Pavillons so weit abbauen, dass die Straße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden kann. Restarbeiten sind sicherlich auch noch Montag möglich“, kündigte Bohne an.

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