St. Johannis in Rahden am Projekt „Offene Kirche“ beteiligt

Als Stätte der Einkehr etablieren

Die St. Johannis-Kirche in Rahden beteiligt sich seit einigen Tagen am Projekt „Offene Kirche“ und öffnet beinahe täglich zu festen Zeiten ihre Pforten.

Rahden - (fp) · Schon von weitem erkennbar zeigt eine neue Fahne, dass Besucher und Interessierte jederzeit willkommen sind: Seit einigen Tagen nimmt auch die Rahdener St. Johannis-Kirche an der Aktion „Offene Kirche“ teil und öffnet beinahe täglich ihre Pforten für Gäste.

        Es ist vor allem ihre zentrale Lage, mit der sich die Rahdener Kirche für die Aktion empfiehlt. Im Herzen der Auestadt gelegen soll die St. Johannis-Kirche zu einem Platz der Ruhe und Besinnung werden und sich als Stätte der Einkehr etablieren. Ein kleiner Kreis von Ehrenamtlichen hat sich für das Projekt eingesetzt und sorgt nun gemeinsam mit Pfarrer Stefan Thünemann dafür, dass die Kirche auch werktags für Besucher und Interessierte geöffnet ist.

Im Rahmen der Aktion „Offene Kirche“ der evangelischen Landeskirche steht seit Beginn vergangener Woche nun auch das Rahdener Gotteshaus für interessierte Bürger oder reisende Gäste offen. „Bei der Lage unserer Kirche und ihrer Rolle im Leben vieler Menschen bietet sich die Aktion einfach an“, erklärt Silvia Kunter den Hintergrund des Projekts. Sie ist eine der rund 20 freiwilligen Mitarbeiter, die die Aktion betreuen und die Gäste des Gotteshauses in Empfang nehmen. „Als ich von der Aktion hörte, wollte ich sie sofort unterstützen und mitmachen, schließlich ist das eine klasse Idee“, berichtet sie von ihrem Engagement.

Von dienstags bis sonnabends leisten die Helfer jeweils von 11 bis 14 Uhr und von 14 bis 17 Uhr Bereitschaftsdienste und halten dabei eine Menge Informationen für die Besucher der St. Johannis-Kirche bereit. Die können sich bei Interesse über die bewegte Geschichte des Rahdener Gotteshauses oder die Aktion der Landeskirche informieren, daneben spielt aber vor allem die Spiritualität eine große Rolle. Bei Bedarf regen Bibeltexte und Gebete zur Beschäftigung mit dem eigenen Glauben an, während andere Texte zur Besinnung oder die Gesangsbücher zum fröhlichen Umgang mit der Konfession einladen.

„Ich glaube, dass es gerade in der heutigen Zeit immer mehr Bedarf an Orten der Einkehr und des Rückzugs gibt“, beschreibt Silvia Kunter ihren Eindruck von den Kirchenbesuchern. „Bereits am ersten Öffnungstag haben rund 20 Gäste die Aktion genutzt, das freut mich natürlich sehr“, zog Pastor Stefan Thünemann eine erste Bilanz. Begleitet vom ehemaligen Pfarrer Dr. Werner Kreft kamen die ersten Gäste am ersten Öffnungstag und weihten das Projekt mit einem gemeinsamen Gesang ein.

Neben spontanen Besuchen der Kirche sind auch Gruppenführungen möglich, die ersten Anmeldungen haben das Team der ehrenamtlichen Helfer bereits erreicht. Zudem ist die Kirchengemeinde auch weiterhin auf der Suche nach freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Um eine Schicht bei der „offenen Kirche“ zu betreuen sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Anfragen nimmt Pfarrer Stefan Thünemann jederzeit gerne entgegen.

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