Rahden erhält von RWE ein Elektrofahrrad

Stadtbotin mit E-Bike unterwegs

Elvira Koslowski (r.) ist künftig mit einem E-Bike im Rahdener Stadtgebiet unterwegs. Johannes Geers von RWE Deutschland (links) übergab das Elektrofahrrad jetzt an Bernd Hachmann, Werner Thielemann und Dieter Drunagel. ·

Rahden - Die Rahdener Stadtbotin Elvira Koslowski ist künftig bei ihren Postfahrten in der Auestadt mit einem E-Bike unterwegs. Ausgestattet mit einer 21-Gang-Schaltung und einem in fünf Stufen zuschaltbaren Akku.

„Das neue Elektrofahrrad wird als Dienstfahrzeug genutzt“, machte Bürgermeister Bernd Hachmann deutlich, als er das kostenlos von RWE Deutschland zur Verfügung gestellte E-Bike in Empfang nahm. „Wir setzen damit auf moderne und umweltfreundliche Mobilität“, ergänzte er.

Ziel von RWE Deutschland ist, gemeinsam mit der Stadt Rahden (und anderen Kommunen im Konzessionsgebiet) E-Bikes in den öffentlichen Alltag zu integrieren und möglichst viele Bürger für das Zukunftsthema zu sensibilisieren. RWE hat die Kampagne „E-Bikes on Tour“ bereits im vergangenen Jahr gestartet. Jetzt wird die Aktion wegen der großen Resonanz auf ausgewählte Straßen und Gemeinden ausgeweitet.

„Hintergrund der Kooperation unseres Unternehmens mit den Kommunen ist, die motorisierten Komforträder, die einen Wert von 2 300 Euro haben, vielfältig und möglichst oft auf Touren zu bringen“, betonte RWE-Kommunalbetreuer Johannes Geers während der Übergabe des emissionsfreien und leisen Flitzers.

Den Ideen seien übrigens kaum Grenzen gesetzt, sagte Geers weiter. „Ob die Elektrofahrräder von Verwaltungsmitarbeitern statt des Autos für kürzere Dienstfahrten genutzt, an Touristen und Radwanderer verliehen oder bei Veranstaltungen als innovativer Programmpunkt präsentiert werden, kann jede Kommune selbst entscheiden. Die interessantesten und nachhaltigsten Konzepte werden am Ende des Jahres prämiert.“

Weil sich in den nächsten Jahren im Bereich Elektroantrieb ganz sicher eine Menge tun wird, plant RWE Deutschland auch, bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Rahden eine Ladesäule für Elektroautos zu installieren. Die Ladesäule ist so konzipiert, das zwei Fahrzeuge gleichzeitig ihre Akkus aufladen können. Für Bernd Hachmann ist es perspektivisch zudem vorstellbar, die städtische Fahrzeugflotte auf Elektroautos umzustellen. Erst solle aber die weitere Entwicklung abgewartet werden, kündigte der Bürgermeister an. Und Johannes Geers unterbreitete in dem Zusammenhang den Vorschlag, über Leasing-Möglichkleiten nachzudenken. · ges

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