Feucht-fröhliche Dorffete mit vielen Aktionen am Glockenturm

Spannendes Kochduell mit Westrups „Schandmäulern“

Lustig und köstlich: Wilhelm Riesmeier, „Anneliese“ (Gudrun Sander), „Frieda“ (Thorsten Bartsch) und Andreas Weingärtner zeigten ihre Fähigkeiten in der Küche. ·

Rahden - WESTRUP · Das Besondere an der Westruper Dorffete ist die Mischung, denn die Organisatoren achten sehr gewissenhaft darauf, dass für alle etwas dabei ist, dass sich Jung sowie Alt bestens amüsieren können. So trafen sich Westruper Bürger und Freunde jetzt zur 31. Auflage der beliebten Veranstaltung.

Zum zweiten Mal hatte das Dorffeten-Team den Westruper Dorfplatz am Glockenturm als Veranstaltungsgelände gewählt, was bei den Besuchern gut ankam. „Der Platz ist doch ideal“, war die vorherrschende Meinung.

Jahrelang hatten die Westruper ihre jährliche Fete am Freudeneck gefeiert, nun hat sich der Dorfplatz für das Spektakel etabliert.

Ein großes Helfer-Team um die Organisatoren Uta und Manfred Ehlert sorgte für das Wohlergehen der Gäste. Während im Kuchenzelt die „Süßschnäbel“ kulinarisch auf ihre Kosten kamen, gab es am Grill deftige Kost, und im Bierwagen gleich nebenan waren die Zapfer am Werk und verwöhnten die Gäste mit „kühlen Blonden“ und alkoholfreien Getränken.

Damit bei den jüngsten Dorffeten-Gängern keine Langeweile aufkam, hatten Janine Boelck und Melanie Möller verschiedene Spielmöglichkeiten mitgebracht. Für die etwas älteren Kinder sollte ein Kettcar-Rennen für Kurzweil sorgen. Die jungen Fahrer amüsierten sich jedoch prächtig dabei, mit dem Kettcar durch die vielen Pfützen zu sausen, und der Wettbewerb bestand eher darin, wer am weitesten spritzen konnte.

Weniger feucht, aber gleichermaßen fröhlich, ging es an der Freiluft-Kegelbahn zu, die Heinz Becker gebaut hatte. Die mobile Kegelbahn nutzten die Besucher gern für einen Wettstreit, um „alle Neune“ zu treffen.

Mit von der Partie waren auch die „Strickliesels“, eine im Rahmen der Dorfwerkstatt neu gegründete Runde von begeisterten Strickerinnen, die bei der Dorffete ihr Stricktalent und einige fertige Stücke zeigten, um Jung und Alt für ihr Hobby zu begeistern.

Während sich rund um den Glockenturm zahlreiche Grüppchen zu netten Gesprächen formiert hatten, rollte am frühen Abend ein Bolide mit Anhänger auf das Feiergelände.

Auf dem Hänger machten sich die beiden Schandmäuler „Frieda und Anneliese“, alias Gudrun Sander und Thorsten Bartsch, in Bestform über das Leben im Dorf lustig. Bei Klatsch und Tratsch aus heimischen Gefilden bekam manch einer sein Fett weg.

Diesmal nahmen sie das anstehende Kochduell der beiden Kontrahenten Wilhelm Riesmeier (SPD) und Andreas Weingärtner (CDU) gekonnt aufs Korn, Die beiden Ratsherren zeigten in der mobilen Küche auf dem Anhänger ihre Fertigkeiten in der Küche, natürlich in spritzig-witziger und saukomischer Weise kommentiert von „Use Frieda und Anneliese“. · hm

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