Spannende Experimente zum Mitmachen

Kreiszeitung Syke

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Da staunten die (Noch)-Grundschüler kürzlich nicht schlecht, als Lars Haller, Lehrer für Chemie und Physik an der Stemweder-Berg-Schule normale Geldstücke in Goldmünzen verwandelte. Doch nicht nur das, er und sein Kollege Karl Niemann hatten noch weitere eindrucksvolle Mit-Mach-Experimente zum Tag der offenen Tür an der Verbundschule vorbereitet.

„Einen richtigen Zaubersaft“ nannte Haller Rotkohlsaft, der sich durch Beigabe von sauren Äpfeln rot färbte und die Farbe vom satten blau zum strahlenden gelb wandelte, wenn Haller Waschmittel oder Backpulver hinzufügte. So wie im Chemieraum gab es an dem Vormittag etliche Aktionen zum Mitmachen.

So macht Bio-Unterricht Spaß: Charlotte, Michelle und Pia (oben v.l.) horchen in ihre Körper. Gina (unten) war ganz begeistert vom Malen mit „Zuckerkreide“.

Beim Tag der offenen Tür verschafften sich die Grundschüler, die im kommenden Schuljahr an eine weiterführende Schule wechseln, gemeinsam mit ihren Eltern einen Eindruck von der Vielfalt des Schullebens im Haupt- und Realschulzweig. Neben kurzen Unterrichtseinheiten in Deutsch, Geschichte, Mathematik und Physik gab es etliche Infos rund um die Verbundschule. Die Lehrer hielten sich an verschiedenen Infoständen für Fragen und Gespräche mit Eltern und Kindern bereit. Im Kunstraum zeigten die Kunstlehrerinnen Uta Frye und Kornelia Höfinghoff-Wenz unterschiedlichste Zeichentechniken. Die Mädchen und Jungen durften sich hier mit Blei-, Bunt- und Filzstiften, mit Deckfarben, Tusche oder Scriptol und Feder an bereitgelegten Zeichenblättern auslassen.

Im Nachbarraum fertigte Annemarie Irwin, Lehrerin für Textilgestaltung, mit den Kindern selbst gestaltete Folientaschen und zeigte in einer Ausstellung fertige Arbeiten aus ihrem Unterrichtsfach. Um elektrische Schaltungen ging es im Technikraum. „Technik ist ein Differenzierungsfach“, erklärte Lehrer Ulrich Thielking. Zur Wahl stünden neben Technik auch Französisch, Biologie und Sozialwissenschaften.

Im Biologieraum erklärte Biolehrer Ulrich Nimbs den menschlichen Körper mitsamt seinen Organen. Dass Physik ein spannendes Unterrichtsfach ist, bewiesen die Physiklehrer Jens Reimer und Robert thor Straten. Bei ihnen drückten auch die Eltern gern noch einmal die Schulbank.

Tafelkreide in Zuckerwasser hatte Kunstlehrerin Karin Penning eingelegt. „Es ist ganz erstaunlich, welche Leuchtkraft die Kreide bekommt, wenn sie vor dem Malen in Zuckerwasser eingelegt wird. Außerdem ist sie ganz geschmeidig und nicht bröckelig“, erklärt die Lehrerin. Die Mädchen und Jungen ließen sich gern überzeugen und malten eigene Bilder mit der „Zuckerkreide“. Natürlich gab es hier auch fertige Arbeiten zu sehen, die im Kunstunterricht entstanden sind.

Damit sich kein Besucher verlief, waren viele Schülerlotsen aus den neunten und zehnten Klassen auf dem Schulgelände im Einsatz. „Alle sind heute freiwillig hier“, freute sich Schulleiter Jürgen Ehlers, der die Besucher zunächst in der Begegnungsstätte begrüßt hatte. Damit niemand die Schule hungrig verlassen musste, gab es ein Büfett mit vielen Leckereien und frisch gebackenen Waffeln.

Am Ende des abwechslungsreichen Vormittags waren sich Lehrer, Eltern und Schüler einig, dass der Tag der offenen Tür eine gute Möglichkeit bietet, ein wenig in den Schulalltag hineinzuschnuppern. · hm

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