Rahdener Grundschüler ließen sich die Angebote der Hauptschule zeigen / Pizzatest und Bleistifthalter

Mal sehen, was die so machen . . .

Annika und Niklas schleifen die Bleistifthalter von allen Seiten schön glatt.

Rahden - (km) · Die Schüler der Grundschulen Rahden und Pr. Ströhen – insgesamt fast 100 Mädchen und Jungen – waren tief beeindruckt, als ihnen Rektor Ralf Fabri von der Hauptschule im Schulzentrum erläuterte, was beim Rundgang durch das schulische Angebot alles auf sie wartet. In rund zwei Stunden Rundgang sollten sie Eindrücke von dem bekommen, was nach Abschluss der Grundschule auf sie wartet.

Auf „Tage der offenen Tür“ steht Fabri nicht besonders. Deshalb hat er vor etwa zehn Jahren den „Grundschultag“ eingeführt. Der sieht so aus, dass ausgesuchte Hauptschüler der zehnten Klassen die künftigen Hauptschüler gruppenweise quer durch das Schulgebäude lotsen und ihnen erklären, was in welchen Bereichen auf sie wartet.

Gestern waren das beispielsweise echte Pizza-Proben. Dazu waren einfache Pizzen gekauft und dann mit besonderen Zutaten verfeinert worden, wie Lehrerin Helga Hafer in der Schulküche erläuterte. War in früheren Jahren noch mit viel Aufwand Gebäck vorbereitet und dann zur sofortigen Verkostung gebacken worden, waren es diesmal eben Pizzen mit Oliven, Paprika und Extra-Tomaten. Lecker, wie man den probierenden Kindern durchaus ansehen konnte.

„Uns ist wichtig, dass wir den Grundschülern unsere Arbeitsschwerpunkte präsentieren, ihnen zeigen, was eben anders ist als in der Grundschule“, erläuterte Rektor Fabri. In ständigem Wechsel werden im Erd- und im Obergeschoss die Stationen angelaufen. „Staus“ ließen sich dadurch umgehen, dass, wenn eine Gruppe an einer Station etwas länger brauchte, eine nächste von der nachfolgenden Gruppe angelaufen wurde.

Ziel sei es, so Fabri, unter anderem auch das neue Konzept der Übermittagbetreuung vorzustellen. Die Hauptschule habe ausreichend Platz, um auch am Nachmittag Angebote vorzuhalten. Dabei „sehen wir uns nicht isoliert von den anderen Schulen“, verwies er auf Realschule und Gymnasium gleich nebenan.

Wichtig ist dem Rektor gerade der Bereich Arbeitslehre, weil der dazu dient, Schüler an feste Arbeitsplätze zu bringen. Mädchen und Jungen nehmen etwas Praktisches in ihre berufliche Zukunft mit.

Gestern nahmen sie im Bereich Werken, bei dem Techniklehrer Burkhard Dönecke die ergänzenden Erläuterungen gab, auch etwas mit: einen Bleistifthalter. Drei Löcher wurden in ein Holzstück gebohrt, das musste wiederum in den etwa 20 zur Verfügung stehenden Minuten schön glatt geschliffen werden. Am Ende durfte jedes Kind den Halter mit nach Hause nehmen.

Noch einen weiteren Tag hält die Hauptschule frei, um sich den Grundschülern vorzustellen. Am Freitag werden etwa 70 Mädchen und Jungen aus den Grundschule Varl und Tonnenheide in Rahden erwartet – mit ähnlichem Programm.

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