100 000 Euro Schaden bei Stallbrand in Twiehausen

22 Schweine kamen in den Flammen um

60 Einsatzkräfte des zweiten Zuges der Feuerwehr Stemwede bekämpften gestern Vormittag in Twiehausen die Flammen beim Brand eines Schweinestalls am Schluttbaum 6.

Twiehausen - (tf) · Gestern Vormittag kam ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr bei einem Stallbrand am Schluttbaum 6 in Twiehausen zum Einsatz.

„Schon auf dem Hinweg zum Einsatzort waren die dichten Rauchwolken von weitem zu sehen“ so Gemeindebrandmeister Joachim Lübke, der als einer der ersten vor Ort war. Um 10.30 Uhr hatte die Kreisleitstelle in Minden den kompletten 2. Zug mit den Löschgruppen Twiehausen, Levern, Destel, Niedermehnen und Sundern sowie den Teleskopgelenkmast der Feuerwehr Espelkamp alarmiert.

In einem Maststall der Familie Nobbe mit 2 200 Schweinen war ein Feuer ausgebrochen. Der Eigentümer hatte Außenarbeiten durchgeführt und den Brand bemerkt. An einer Wagenüberdachung war das Feuer ausgebrochen, hatte auf das Stallgebäude übergegriffen und war in die Lüftungsschächte gelangt. Zudem brannte auch die erst kürzlich auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage.

Die Löscharbeiten konnten daher nur aus entsprechendem Abstand erfolgen, weil die Anlage weiter Spannung führte. Trotz der umfangreichen Löscharbeiten flackerte insbesondere im schwer zugänglichen Dachbereich das Feuer immer wieder auf. Im Stall verendeten 22 Schweine. Menschen kamen nicht zu Schaden. Vorsorglich war aber ein Rettungswagen mitalarmiert worden.

Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf annähernd 100 000 Euro beziffert, weil auch die Solarmodule der Photovoltaikanlage erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch das schnelle Eingreifen der rund 60 Feuerwehrkräfte unter Leitung von Gemeindebrandmeister Joachim Lübke und Zugführer Hendrik Lahrmann wurde größerer Schaden verhindert.

Als Brandursache könnte nach ersten Ermittlungen der Polizei die Arbeit mit einem Abflämmgerät infrage kommen. Der 56-jährige Landwirt hatte morgens damit gearbeitet.

Die Löschgruppe Twiehausen blieb noch bis 16 Uhr am Einsatzort, um Glutnester mit der Wärmebildkamera aufzuspüren.

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