Spiel, Spaß und Spannung beim Zeltlager des FCO auf dem Hof Summann

Rustikales Abenteuer am Rande des Moores

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Finn-Luca, Klaas, Luis, Mirko, Simon und Thorsten (v.l.) teilten sich eines der neun Schlafzelte.

Oppenwehe - Die Schlechtwetter-Jacken konnten getrost im Zelt bleiben. Mit den Temperaturen stieg auch die Laune beim 32. Zeltlager des FC Oppenwehe. Fünf Tage lang bot das Betreuer-Team Sommerspaß pur für 47 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

„Nein, Urlaub ist eigentlich der falsche Begriff“, sagt Werner Greger, denn anstrengend sei die Woche auch. Darin sind sich die insgesamt zehn Betreuer des Zeltlagers auf dem Hof der Familie Summann am Rande des Oppenweher Moores einig. „Aber es ist ein absolut positiver Stress mit tollen Momenten. Also irgendwie doch Urlaub“, so Greger, der bereits seit 26 Jahren das Zeltlager mit organisiert. Neben ihm und seiner Frau Edeltraud sind auch deren Söhne Dominic und Pascal sowie Klaus Schomaeker, Stefan und Bianca Meyer, Manuela Wittenbrink, Brigitte Bollmeier und Patrick Meier als bewährte Kräfte mit von der Partie. Sie hatten bereits vor dem Start die Zeltstadt mit Küchenzelt aufgebaut und für Dusch- und Abwaschmöglichkeiten gesorgt.

Das Wochenprogramm müsse vor allem abwechslungsreich sein. Greger: „Dazu gehören beispielsweise Gruppenspiele, Tagesfahrten, eine Nachtwanderung sowie viele gemeinsame Unternehmungen.“ In diesem Jahr seien die Kinder zu einer Rallye durch Oppenwehe gestartet, am zweiten Tag stand der Ausflug zum Flughafen Hannover auf dem Plan. Bei der Führung durften die Mädchen und Jungen einen Blick in die Sicherheitssysteme, die Flughafen-Feuerwehr, Gepäckabfertigung und Aussichtsterrasse werfen. Abkühlung bot während der Heimfahrt ein Stopp im „Tropicana“, einem Spaßbad in Stadthagen.

Der Mittwoch war für das Freibad in Wagenfeld reserviert und am Donnerstag ging der Tagesausflug nach Kleinenbremen in das Besucherbergwerk. Bei erfrischenden unterirdischen elf Grad Lufttemperatur erfuhren die Kinder hautnah aller über das Leben der Bergmänner.. Das Waldfreibad in Espelkamp bot anschließend eine willkommene Erfrischung, bevor es am Abend etwas gruselig wurde. Aufziehender Nebel machte die Nachtwanderung zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Bei aller Planung auch

Spontanität gefragt

Bei aller Planung müssten die Gruppenleiter jedoch auch spontan sein, etwa wenn das Wetter nicht immer mitspiele. „Dann müssen wir eine gute Lösung finden und notfalls den Tagesplan umschmeißen“, erzählt Greger. In diesem Jahr sei das zwar nicht nötig gewesen, aber sie hätten auch schon weitaus schlechtere Wetterbedingungen beim Zeltlager gehabt. Der Aspekt der Gemeinschaft sei während der Woche von großer Bedeutung. Die Gruppe sei „fünf Tage auf einem Haufen“, sodass man sich untereinander besser kennenlerne und lernen müsse, miteinander auszukommen, so Greger.

Bevor die erlebnisreiche Woche gestern endete und die Eltern die Schlafutensilien der jungen Camper abholten, war noch ausreichen Zeit für Spiele und Wasserspiele am Platz.

Bisher habe man die erwünschten Anmeldezahlen immer noch erreicht, trotz des demografischen Wandels, der in aller Munde sei, sagt Werner Greger. Dabei sei die Faszination des Zeltlagers im Hinblick darauf, dass Handys und andere technische Geräte strikt verboten sind, doch erstaunlich. „Wir wollen, dass die Kinder lernen, ihre Zeit miteinander zu verbringen“, so Greger. · hm

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