44 Mädchen und Jungen hatten beim 30. Zeltlager des FC Oppenwehe auf dem Hof Summann viel Spaß

Rustikales Abenteuer am Rand des Moores

44 Mädchen und Jungen im Alter von sechs zwölf Jahren waren beim Zeltlager des FC Oppenwehe dabei. · Fotos (2): Mühlke

Oppenwehe - „Mit dem Wetter hatten wir wieder einmal richtig Glück“, freuten sich Mädchen und Jungen sowie Betreuer des Jugendzeltlagers des FC Oppenwehe (FCO). Während der fünf Tage war es, bis auf einen Schauer, den die Truppe in Münster abbekam, trocken geblieben.

Zum 30. Mal schlugen die Kinder ihre Zelte in Oppenwehe auf. Das Lager des rührigen Sportvereines erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. 44 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren hatten viel Spaß auf dem Hof der Familie Summann, die das Gelände auch für die jüngste Auflage des Zeltlagers zur Verfügung gestellt hatte.

„Das Interesse ist groß an der knappen Woche Abenteuer. Auch ohne Handys, MP3-Player und Spielkonsolen kommt keine Langeweile auf“, freute sich Jugendobmann Werner Greger am Abend des vorletzten Lagertages. Er und Brigitte Bollmeier waren in diesem Jahr bereits zum 25. Mal als Betreuer dabei. Dafür hatten ihnen Unbekannte eine Jubiläumsgirlande gebastelt und an den Zelteingang gehängt. Und weil es bereits das 30. Zeltlager des FCO ist, hat die Gauselmann-Stiftung knallrote T-Shirts für Kinder und Betreuer spendiert. Insgesamt sorgt ein elfköpfiges Betreuerteam für den reibungslosen Ablauf des Lager-Alltages. Neben Brigitte Bollmeier, Werner Greger und dessen Ehefrau Edeltraud waren auch deren Söhne Dominic und Pascal, Klaus Schomaeker, Stefan und Bianca Meyer, Manuela Wittenbrink, Tina Müller und Patrick Meier als bewährte Kräfte mit von der Partie. Sie hatten bereits vor dem Start die Zeltstadt mit Küchenzelt aufgebaut und für Dusch- und Abwaschmöglichkeiten gesorgt.

Als die Kinder am Montagmittag mit ihren Fahrrädern auf dem Platz am Rande des Oppenweher Moores ankamen, konnten sie ihre Unterkünfte sofort beziehen und dort Iso-Matten, Luftmatratzen und Schlafsäcke ausbreiten. Kurz nach der Ankunft stand die erste Tour auf dem Programm. Mit dem Fahrrad ging es nach Varl zum „Goldenen Hecht“ zu einer Partie Minigolf. Trotz der kräftezehrenden 36-Kilometer-Tour und abendlichen Spielen im Anschluss war erst gegen 1 Uhr nachts Ruhe in den Zelten eingekehrt. „Die erste Nacht ist immer die schwierigste“, wusste Greger, dann sei „alles noch neu, und manch einer hat auch mit Heimweh zu kämpfen.“

Für den zweiten Tag hatten Greger und sein Helferteam eine Bustour nach Münster organisiert. Die Kinder besuchten neben dem naturkundlichen Museum auch das Planetarium und den Allwetterzoo. „Es geht zwar rustikal in unserem Camp zu“, sagte Greger, „aber trotzdem müssen Regeln befolgt werden. Das klappt auch gut. Schließlich ist in einer solch großen Gruppe Disziplin gefragt.“

Am Mittwoch startete das Lager zur Radtour nach Lemförde, von dort aus ging es mit dem Zug nach Barnstorf in das Barnstorfer Umwelt- und Erlebniszentrum. Am Donnerstag ging es mit dem Fahrrad ins Wagenfelder Freibad, am Abend stand nach Lagerfeuerromantik eine Nachtwanderung an. Bevor die erlebnisreiche Woche endete und die Eltern die Schlafutensilien der jungen Camper abholten, war noch ausreichen Zeit für Wasserspiele. Besonders beliebt war die Benutzung der Schmierseifenbahn in „voller Montur“ – zumindest bei den Kindern. · hm

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