Rückholung ohne Komplikationen verlaufen

Rund 2 500 Liter Dieselöl bleiben zurück

Oppenwehe - Rund 2 500 Liter Dieselöl bleiben im Boden unter dem Bohrloch Oppenwehe 1 der Firma Exxon Mobil zurück. Das Unternehmen hatte die Bohrlochflüssigkeit in der vergangenen Woche durch Stickstoff ersetzt.

Von den insgesamt eingebrachten 26 000 Litern Diesel seien etwa 23 500 Liter planmäßig auszirkuliert werden, teilte Exxon gestern mit. Diese würden zurzeit im ExxonMobil Erdölförderbetrieb Rühlermoor aufbereitet und anschließend zur Weiterverarbeitung in die Raffinerie in Lingen transportiert.

Wie bereits angekündigt verbleiben die restlichen Mengen in der kohlenwasserstoffhaltigen Lagerstätte beziehungsweise im unteren Teil des Bohrlochs zurück. „Die Distanz von über 1 000 Metern, sowie das mit Stahlrohren mehrfach gesicherte Bohrloch stellen sicher, dass eine Gefährdung des Grundwassers ausgeschlossen ist“, teilte das Unternehmen weiter mit.

Unterdessen waren Ingenieure der Bezirksregierung in Arnsberg gestern mit der Schlussabnahme vor Ort beschäftigt. Sprecher Andreas Nörthen bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die „ganze Operation genau wie geplant und von uns zugelassen“ abgelaufen sei. Auch wenn der Abschlussbericht noch nicht vorliege, könne man bereits sagen, dass es keine Komplikationen gegeben habe. Auch die Entsorgung der Flüssigkeiten sei vorschriftsmäßig verlaufen, so Nörthen.

Das Bohrloch ist nun versiegelt. In absehbarer Zukunft hat Exxon Mobil in Oppenwehe nach eigener Aussage keine weiteren Pläne, gänzlich ausschließen will das Unternehmen eine Förderung von unkonventionellem Gas in Oppenwehe aber nicht. Das hänge von der Gesetzeslage und der technischen Möglichkeiten in der Zukunft ab, hatte ein Unternehmenssprecher unlängst erklärt. · mer

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