Feuerwehrleute schließen Lehrgang „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen - Teil II“ ab

Retter am dünnen Seil

Einsatzübung in schwindelerregender Höhe: Lehrgangsteilnehmer Rolf Schöphörster seilt den „verletzten Monteur“ Werner Klostermann ab. ·
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Einsatzübung in schwindelerregender Höhe: Lehrgangsteilnehmer Rolf Schöphörster seilt den „verletzten Monteur“ Werner Klostermann ab. ·

Rahden - ESPELKAMP · Retter am dünnen Seil: Am Wochenende ging bei der Feuerwehr Espelkamp der Lehrgang „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen - Teil II“ mit einer praktischen Abschlussübung zu Ende, die die Blicke vieler Zuschauer auf sich zog.

Prüfungsaufgabe war die Rettung eines verletzten Monteurs in 40 Metern Höhe. Als Übungsobjekt diente der Feuerwehr das Hochhaus Gabelhorst 33 in Espelkamp.

An dem 40-stündigen Lehrgang unter der Leitung von Hauptbrandmeister Werner Klostermann nahmen fünf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Espelkamp und jeweils ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Lübbecke und der Berufsfeuerwehr Minden teil. Das Absolvieren des Lehrgangs befähigt die Teilnehmer zum Führen einer Höhenrettungsgruppe.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Michael Dresing Hußmann, beobachtete die Abschlussübung bei besten Wetterbedingungen und nutzte die Gelegenheit, sich bei den Lehrgangsteilnehmern zu bedanken, dass sie sich für diese Spezialaufgabe der Feuerwehr zur Verfügung stellen.

Die Feuerwehr Espelkamp ist die einzige Feuerwehr im Kreis Minden-Lübbecke, die Höhenrettungen vornehmen darf. Insofern ist es nach Angaben der Wehr zu begrüßen, dass auch Einsatzkräfte anderer Gruppen an den Ausbildungsveranstaltungen teilnehmen und die Höhenrettungsgruppe Espelkamp gegebenenfalls personell verstärken können.

An die Höhenretter werden hohe Anforderungen in punkto körperliche Ausdauer und Belastbarkeit gestellt. So ist vor Ausbildungsbeginn eine besondere Gesundheitsprüfung erforderlich. Später sind ein ständiges sportliches Training und zahlreiche Übungen angesagt. „Diese Leistung muss zusätzlich zum normalen Dienst erbracht werden“, so die Wehr.

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