„Advent an der Klus“ haderte mit Wetter

Regen, Hagel und buntes Programm

In der Klus zeigten Claudia Hassebrock Glaskunst mit weihnachtlichen Motiven und Silvia Eickenhorst selbst gemachte Weihnachtskarten. Dafür interessierte sich auch Friedel Beckmann.

Oppenwehe - (ges) · Das Wetter war ebenso abwechslungsreich wie das Angebot der örtlichen Vereine. Soll heißen: Beim „Advent an der Klus“ in Oppenwehe gab es neben kurzen Trockenphasen auch Regen, Hagel und böige Winde, während das Programm von einem Krippenspiel über Posaunenklänge bis zu einer Vorlesestunde mit „Tante Lotti“ (Rossa) reichte.

      „Wir beten weiter“, scherzte Peter Kokemor, der Vorsitzende des Oppenweher Klusvereins über die Wetterkapriolen während des Veranstaltungstages. Dass dennoch viele Oppenweher auf den Platz rund um den Klus-Nachbau gekommen waren, bewertete er als Zeichen guter Dorfgemeinschaft. „Zweimal hat es jetzt geregnet, nächstes Jahr wird das Wetter ganz sicher gut“, gibt Kokemor die Hoffnung nicht auf. Ein großer Teil der Nachmittagsbesucher hatte den kostenlosen Transfer mit dem „Polar-Express“ der Familie Huck genutzt, um zum Festplatz zu kommen. Abend stiegen sie wieder ein, um sich nach Hause kutschieren zu lassen.

Als belebende Elemente bezeichnete der Vorsitzende das Krippenspiel der Oppenweher Kindergartenkinder, die zuvor schon bei der „Lesestunde“ mit Lotti Rossa zugehört hatten. Regie bei der Freiluft-Aufführung führten Silvia Eickenhorst, Gesine Schreiber, Rieke Holle, Martina Niermann und Pfarrer Günter Kreher. Anklang fanden auch die „Luschtigen Geschichten“ des Oppenweher Gemeindegeistlichen.

Trotz der widrigen Witterungsbedingungen war der Nikolaus bei seinem Auftritt dicht von Kindern umringt, wohl auch deswegen weil er – gesponsert von den „Lustigen Heideböcken“ und dem Gewerbeverein – für alle kleinen Besucher süße Präsente mitgebracht hatte. Eines wurde dem Nikolaus auf Anhieb bewusst: In Oppenwehe gibt es nur artige Kinder.

Als der Posaunenchor und die Jungbläser unter der Leitung von Uwe Spreen auf einem schützenden Lkw-Anhänger adventliche Lieder spielten, kam echte Vorweihnachtsstimmung auf, die sich über den ganzen Platz zog.

Natürlich fehlten auch die typischen Weihnachtsmarkt-Angebote nicht. Vorsorglich hatten die Beschicker der Hütten schon kleine Vordächer aufgebaut, damit die Besucher trockenen Hauptes bei den Jungschützen ihre Bratwurst essen, bei den Landfrauen einen (oder auch zwei) Likörchen genießen, an der Bude des Ortsteils Hasenheide/Nagelsiedlung einen Schwarten trinken, beim Sozialverband selbst gebackene Kekse probieren oder bei den FCO-Mädchen einen Hot-Dog verdrücken konnten. Im Klus-Pavillon gab es Glühwein und andere Getränke, bei Edeltraud Pinke selbst gemachte Liköre, Säfte und Marmeladen, bei den „Heidschnucken“, der weiblichen Antwort auf die „Heideböcke“, Schmalz- und Mettbrote, und an „Wöllis Wurfbude“ gewann wieder jeder Wurf. In der Klus zeigten Claudia Hassebrock Glaskunst mit weihnachtlichen Motiven und Silvia Eickenhorst selbst gestaltete Weihnachtskarten.

Die Weihnachtsbäume kamen von den Familien Winter und Staasjohann, die Tonanlage von Mike Möller und die Hütten vom Spargelhof Buschmann.

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