Sieger des traditionellen Tauziehens im Rahmen des Pfingstsportfestes des FC Oppenwehe

Rassegeflügelzüchter haben die dicksten Muckis des Dorfes

Wollten gewinnen: Die Altherren-Fußballer des FC Oppenwehe legten sich beim Tauziehen im Rahmen des Pfingstsportfestes mächtig ins Zeug. ·
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Wollten gewinnen: Die Altherren-Fußballer des FC Oppenwehe legten sich beim Tauziehen im Rahmen des Pfingstsportfestes mächtig ins Zeug. ·

Oppenwehe - Muskelbepackte Oberarme, eine ausgefeilte Technik und den Ehrgeiz, die gegnerische Mannschaft über die Markierung ziehen zu wollen – all das brauchten die Mannschaften, um beim traditionellen Tauziehen im Rahmen des Pfingstsportfestes des FC Oppenwehe den Sieg zu erlangen.

Sieben kräftige Männerteams mit jeweils 550 Kilogramm Kampfgewicht rangen am Freitagabend erbittert um jeden Zentimeter Bodengewinn auf dem feuchten Rasen des Sportplatzes. Was die Teilnehmer während der Kräftemessen behinderte, bedeutete für die Umstehenden einen tollen Spaß.

Erschwerend kam im knallharten Wettkampf hinzu, dass alle Teilnehmer nur mit Socken antreten durften. Immer wieder rutschte jemand aus oder konnte sich nur mühsam auf den Beinen halten.

Angetreten zum 29. Tauziehen waren der Landwirtschaftliche Ortsverein, die Altherren des FC Oppenwehe, die FCO-Leichtathletikabteilung, die Lustigen Heideböcke, die Jungschützen des Oppenweher Schützenvereins, der Ortsteil Fiskus und der Rassegeflügelzuchtverein Oppenwehe.

Schon früh im Wettkampf machten die Landwirte von sich reden: Die Muskelpakete und Vorjahressieger verblüfften zwar einmal mehr mit beachtlichem Körpereinsatz, dennoch konnten sie im sensationell zähen Ringen des Finales, als sie dem munter durch alle Runden marschierten Rassegeflügelzüchtern gegenüberstanden, nicht standhalten. Das dicke Tau bewegte sich nur unwesentlich im harten Kampf um jeden Zentimeter, bis die Geflügelzüchter zum zielstrebigen „Hau-Ruck“ ansetzten und die Landwirte in die Knie zwangen. Die Züchter behielten die Oberhand und durften dafür den „Hau-Ruck-Wanderpokal“, gestiftet von der Sparkasse Minden-Lübbecke, mit nach Hause nehmen.

Der Wettkampf sei „anstrengend und knallhart, eine wirkliche körperliche Belastung“, sagte Schiedsrichter Dietmar Meier, als FCO-Vorsitzender Ralf Nünke der Siegermannschaft,unter dem Jubel der Zuschauer den begehrten Pokal überreichte. · hm

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