Zahlreiche Interessierte beim Aktionstag der Werbegemeinschaft in Pr. Ströhen

Elektroautos sind ein Thema

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Große Resonanz erfuhren die Betriebe beim Aktionstag zum Thema „Elektrofahrzeuge“ in Pr. Ströhen. Der Tesla wurde interessiert begutachtet.

Pr. Ströhen - Positiv überrascht zeigten sich die am Aktionstag der Werbegemeinschaft Pr. Ströhen beteiligten Unternehmen, die auf dem Parkplatz des Pr. Ströher Auemarktes das Thema „Elektro-Autos“ in den Mittelpunkt stellten. Das Interesse an den umweltfreundlichen Fahrzeugen war wesentlich größer als angenommen.

„Es war nicht nur ein bloßes Gucken, sondern wirkliches Interesse an dieser Technologie der Zukunft“, waren sich die Vertreter der ortsansässigen Autohäuser Dieker und Schlottmann & Buschendorf, der Bioenergie Pr. Ströhen und der Firma Glasmetall, die eine Ladesäule präsentierte, einig. Hinter dem Aktionstag steht der Gedanke, in absehbarer Zeit am Auemarkt eine Ladesäule zu installieren, die Einkaufen und Auftanken in einem Abwasch möglich machen soll.

Vom Ford Focus Elektric über die Nissan-Stromer Leaf und e-NV200 bis hin zum Renault Zoé und E-Golf stand eine breite Fahrzeugpalette zum Probefahren bereit. Lediglich ein sich im Privatbesitz befindlicher Tesla durfte nur vor Ort unter die Lupe genommen werden. Auch ohne „vom Fach“ zu sein, konnte Werbegemeinschaftsvorsitzender Hans Junchen neben den ausstellenden Betrieben informieren, da er selbst bereits Besitzer eines „Stromautos“ ist.

Permanent waren die Fahrzeuge in Bewegung. Selbst aus dem Mindener Raum waren Interessierte zu Test- und Informationszwecken angereist. Bis in den Nachmittag hielt das Interesse an, sodass der Aktionszeitraum um zwei Stunden verlängert wurde.

Nicht schlecht staunten die ausstellenden Betriebe am späteren Nachmittag, als Lars Friedrichs aus Westrup Koffer- und Motorraum seines Passats öffnete: „Es gibt kein vernünftiges E-Auto zum vernünftigen Preis, daher hab ich mir mein Stromfahrzeug selbst gebaut“, erklärt der Westruper Elektrokonstrukteur und gelernter Industriemechaniker. Rund zwei Jahre benötigte er, um „nebenbei“ den Motor zu entwickeln. „Doch das schwierigste war, den Verbrennungsmotor herauszukriegen“, schmunzelt er zurückdenkend. Rund 20000 Euro investierte er in die langlebige robuste Technologie, und mit 180 Kilometern Reichweite bei einer Aufladung sieht er für sich keine Notwendigkeit eines mit Verbrennungsmotor angetriebenen Zweitwagens mehr.

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