Zahlreiche Gäste erleben beim Tag der offenen Tür in der Pr. Ströher Grundschule verblüffende und zündende Experimente

Schüler jagen selbstgebastelte Raketen in die Luft

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Mit selbst geformten Knetobjekten und Taschenlampe untersuchten die Kinder Schattenbilder.

Pr. Ströhen - Wie kann man eine Münze trocken legen, ohne sich die Hände nass zu machen? Wie bläst man einen Luftballon auf, ohne zu pusten? Wie erzeugt man Wackelbilder und lässt Geisterhände aus einem Bild heraustreten? Und wie kann man auf seine eigenen Füße gucken, ohne nach unten zu sehen? Diese und noch viele weitere Fragen mehr wurden nun beim Tag der offenen Klassentüren in der Pr. Ströher Grundschule beantwortet. Mit einfachen Mitteln demonstrierten die jungen Forscher physikalische Phänomene, denen sie in den vergangenen Wochen im Unterricht nachgegangen waren.

Der Aktionstag lockte Eltern, Großeltern, Geschwister und weitere Interessierte in die Bildungseinrichtung an der Landesgrenze. Dort gab es bei den Schülern aller vier Jahrgangsstufen Verblüffendes zu entdecken.

Was kann man in einem Luftlabor machen? Eine Antwort auf diese Frage hatten bereits die ganz jungen Schüler parat, die erst seit wenigen Wochen die erste Klasse besuchen. Mit dem Thema Sprudelgase zeigten die Zweitklässler ihre Forschungsreihe, mit der sie bereits in der vorletzten Woche beim Miniforschertag mit den Vorschülern ihre Klassenkameraden fasziniert hatten.

Licht ins Dunkel brachte die dritte Klasse mit ihren Versuchen zum Thema Optik. Nicht nur die korrekten Erläuterungen gaben die Schüler den Gästen zu den Phänomenen mit auf den Weg. Gern durfte das eine oder andere von den Besuchern selbst ausprobiert werden. „Solche Schnuppertage ermöglichen es den Kindern, ihre Verwandten in ihre schulische Lebenswelt einzubinden und sie am Schulgeschehen teilhaben zu lassen“, so Schulleiterin Bettina Wehebrink. „Den Kindern macht dieses entdeckende Lernen immer wieder großen Spaß. Denn was praktisch ausprobiert wird, setzt sich auch besser in den Köpfen fest.“

Wer zwecks einer kleinen Stärkung, die die Eltern der Erstklässler vorbereitet hatten, den Weg in den Feierraum suchte, erlebte auf dem Schulhof zündende Experimente, bei denen die Schüler der vierten Klasse Hand anlegten. Immer wieder jagten sie mit knallenden Korken und explodierenden Plastikröhrchen ihre selbst gebastelten Raketen in die Luft. Bei den Experimenten lösten die Schüler mit einfachen Haushaltsmitteln physikalische Reaktionen aus.

Auch die Mitarbeiterinnen des offenen Ganztages und Vertreter des Fördervereins standen für Fragen zur Verfügung und gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Selbst der potentielle Schülernachwuchs rückte in nicht gerade spärlicher Besetzung an: Tagesmutter Monika Bollhorst unternahm mit ihrer Rasselbande ebenso einen Ausflug gen Bildungseinrichtung wie viele jüngere Geschwister der Grundschüler.

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