Viertklässler nutzen Kennenlern-Angebot der Schule

Workshops geben ersten Eindruck vom Gymnasium

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Linus und Max (v.l.) bauten bei dem Workshop-Nachmittag ein Solar-Katamaran zusammen. Bei Fragen konnten sie sich an Riste oder Jale wenden. 

Rahden - Das Schuljahr ist zwar noch jung, aber für Viertklässler rückt eine entscheidende Frage trotzdem unaufhaltsam näher: Wie geht es nach der Grundschule weiter? Um ihnen bei der Orientierung zu helfen und sich vorzustellen, hat das Gymnasium Rahden am Donnerstag erstmals einen Workshop-Nachmittag für Viertklässler veranstaltet.

Knapp 100 Schüler nahmen das Angebot wahr. Sie kamen unter anderem aus Rahden, Stemwede, Lemförde, Wagenfeld und der Samtgemeinde Uchte. „Mit so einer großen Resonanz hatten wir gar nicht gerechnet“, meinte Lehrerin Christine Hörnschemeyer erfreut, während die Kinder nach und nach eintrafen und sich mit großen Augen in der Schule umschauten. Hörnschemeyer hat den Nachmittag organisiert. Auf die Idee kamen sie und ihre Kollegen, weil viele der älteren Gymnasiasten vor ihrem Abschluss ähnliche Nachmittage an Berufsakademien besuchen – und meistens begeistert zurückkommen.

Jeder Viertklässler durfte einen Workshop besuchen. Die Jungen und Mädchen konnten wählen zwischen dem Französisch-Schnupperkursus „Salut et bonjour“, „Mathe macht glücklich“, „English is fun“, „Kunst ist cool“, „Die Welt der Römer“, „Magische Schatten“, „Spanisch für Sprachprofis“, „Wie erzeugt man grünen Strom?“, einem Theaterworkshop, dem Dreh eines Stop-Motion-Films und Russisch.

Einen Solar-Katamaran bauen

Der neunjährige Max aus Levern und der gleichaltrige Linus aus Lemförde haben sich dafür entschieden, zu erforschen, wie sie grünen Strom erzeugen können. Ihre Aufgabe: Aus Flaschen, Styropor und technischen Hilfsmitteln einen Solar-Katamaran bauen. Gleich nachdem die Lehrer Kai Bechstein und Katja Steiger den Startschuss gegeben hatten, machten sie sich ans Werk. Sie tüftelten und fügten die einzelnen Bestandteile aneinander – ihre Konzentration ließ keine Zweifel daran, dass langweile Unterrichtsstunden anders aussehen. Bei der Lösung der Aufgabe standen den Teilnehmern des Physik-Workshops neben den Lehrern die Schüler Riste (7a), Jale (8c) und Simon (7a) zur Seite.

Nach den Workshops ging es für die Viertklässler mit einer Stunde Sport und Spiel in der Turnhalle weiter. Neben den Workshops eine gute Möglichkeit, erste Kontakte zu möglichen neuen Klassenkameraden zu knüpfen. Außerdem nahm jedes Kind am Ende neben zahlreichen Eindrücken eine Urkunde mit nach Hause. 

ks

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