Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt lädt zum Gassenbummel ein

Rahden träumt wieder

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Der neu gestaltete Alte Markt bietet sich für die „Dezemberträume“ an: Die vom „Hauptplatz“ (Foto) abgehenden Gässchen laden an diesem Wochenende mit ihren Buden, Zelten und Verkaufswagen zu einem gemütlichen Rundgang ein.

Rahden - Die Mühen der Dezemberträume AG haben sich wieder gelohnt: Ein besuchenswerter Weihnachtsmarkt steht in Rahden. Rund um den neu gestalteten Alten Markt reihen sich an schmalen Gässchen Hütten, Zelte, Stände und Wagen, die all das bieten, was Weihnachtsmarkt-Besucher zur Zufriedenheit brauchen. Ein guter Start- und Zielpunkt für einen Rundgang ist der „Hauptplatz“ mit seiner Bühne an der Marktschänke. Und genau dorthin zog es gestern Abend Jung und Alt zur Eröffnung der „Dezemberträume“ 2014.

Den Standort findet Marktbesucher Robert Kalus besser als den Platz an der St. Johannis-Kirche, wo der Markt bis 2012 veranstaltet wurde. Der Rahdener lobte gestern vor allem den Hüttendorf-Charakter und die Nähe zum ansehnlichen Marktschänke-Gebäude. „Durch die Gassen gehen ist besser als einmal um die Kirche – und die Beleuchtung ist schöner“, bevorzugt auch Sandra Koch den neuen Aufbau. Kirche hin oder her – ohne Bauzäune mit Tannengrün als Sichtschutz kommen die „Dezemberträume“ auch in diesem Jahr nicht aus. In der Mitte des Alten Marktes fehlt noch der Spielplatz. Doch für dessen Aufbau ist es laut der Stadt schon zu kalt.

Noch besser als das neue „Markt-Gesicht“ gefiel dem Weihnachtsmann gestern, dass so viele Kinder im vergangenen Jahr artig gewesen waren. Mit großen Augen begrüßten unzählige Jungen und Mädchen den Bärtigen, der mit dem PS-starken „Nikolaus-Express“ vorgefahren kam und dem eine Ähnlichkeit mit Jürgen Schütte nachgesagt wurde.

Die Rute zückte er erst, als er Bürgermeister Bernd Hachmann und einige Ratsmitglieder erblickte. Mit den Worten „Denk Dir deinen Teil“ überreichte er jeweils eine „Zündkerze“ mit hochprozentigem Inhalt. „Die steht unter dem Motto: ‚Was hat er sich dabei gedacht‘“, verriet der Weihnachtsmann, blieb eine genaue Erklärung der Bedeutung aber schuldig.

Die „Dezemberträume“ eröffnete Peter Durnio von der organisierenden AG der Werbegemeinschaft diesmal festlich reimend nach einem Anspiel des Posaunenchors. In seine Dankesworte schloss er die Stadt ein, weil die Umgestaltungsmaßnahmen am Alten Markt „punktgenau“ fertiggestellt worden waren.

Den Besuchern wünschte Durnio drei wunderschöne Tage. „Nutzen Sie die Gelegenheit: Kaufen Sie ordentlich ein. Wir werden es Ihnen danken“, sprach er für die Kaufmannschaft der einige Meter entfernten Innenstadt, die die Marktbesucher heute und morgen dank eines Shuttles auch ohne Fußmarsch erreichen können.

Heute beginnt das Weihnachtsmarkt-Treiben um 15 Uhr. Ein Wiedersehen mit dem Weihnachtsmann gibt es um 17 Uhr. Ab 19 Uhr stehen der Weher Sänger Oliver Rohlfing und seine Band „thirty minutes“ auf der Bühne, gefolgt von einem Auftritt vom „Trio infernale“ und einer Polarlicht-Party in der Marktschänke.

Der Sonntag ist in der Auestadt verkaufsoffen. Auf der Bühne stehen nacheinander der „FreestyleDanceClub“ (14 Uhr) und das „Sueno Duo“ (15.30 Uhr). Für Unterhaltung im Markttrubel sorgen wieder Ballonknoterin Gundi Müller, Drehorgelmusik, der Weihnachtsmann (17 Uhr) sowie „Chapeau Claque Rouge“ mit Gaukelei und Straßenkunst. Ihr Feuertheater beginnt um 17.30 Uhr.

kap

www.dezembertraeume.de

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