Zahlreiche Gäste genießen an Himmelfahrt die entspannte Atmosphäre an der Weher Bockwindmühle

Warten auf Süßes wird mit Musik versüßt

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Die Big Band des Söderblom-Gymnasiums aus Espelkamp unterhielt die Gäste in Wehe.

Wehe - Friedrich Schepsmeier strahlte mit der Sonne um die Wette. Der Vorsitzende des Weher Heimatvereins und die zahlreichen Ehrenamtlichen hatten zwar an Himmelfahrt alle Hände voll zu tun, doch das rege Treiben rund um die Bockwindmühle stimmte alle zufrieden – in erster Linie wohl die Besucher, die in den Genuss der Weher Backkunst kamen oder einfach die Atmosphäre am Feiertag genießen wollten.

Die Frauen des Heimatvereins hatten fleißig Teig gerührt und boten am Donnerstag neben der traditionellen Dinkelwaffel auch Rhabarber- und Erdbeerkuchen sowie Butterkuchen und diverse Brotsorten im Müllerhaus an. Vor dessen Eingang bildeten sich am frühen Nachmittag zeitweise lange Schlangen. Doch die Wartezeit bis zum süßen Mahl wurde den Gästen, die zumeist mit dem Fahrrad eine Zwischenstation auf ihrer Himmelfahrtstour einlegten, versüßt.

Bestes Wetter lockte an Himmelfahrt an die Bockwindmühle in Wehe, wo die ehrenamtlichen Helfer mit Kaffee, Kuchen und Herzhaftem für eine Stärkung sorgten.

Das Aushängeschild des Söderblom-Gymnasiums aus Espelkamp, die Big-Band, ließ unter der Leitung von Bandgründer Christoph Heuer einen Querschnitt ihres Könnens hören. So erklangen neben Melodien aus James Bond auch der Partyhit „YMCA“. Viel Applaus gab es auch für die Gesangseinlage zu „Can you feel the love tonight“ aus dem König der Löwen. Dass die Gäste an der Weher Mühle so entspannt den Nachmittag und das Angebot am Mahl- und Backtag genießen konnten, ist den ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. „Für die Bewirtung sind mindestens 20 Leute bei den Aktionstagen dabei“, lobte Heimatvereinsvorsitzender Schepsmeier sein Team, auf das er stets zählen kann.

Damit es aber nicht langweilig wird, wenn der Heimatverein neun Mal im Jahr an die Mühle einlädt, hört sich Schepmeier stets nach neuen musikalischen Gästen um. „Ich habe viele Kontakte“, so der Heimatvereinsvorsitzende, dem auch Auftritte jüngerer Musiker wichtig sind. „Ich bemühe mich stets um eine gesunde Altersmischung“, berichtete er auch mit Blick auf die Besucher. Denn die Aktionstage seien schließlich für Jedermann.

Überhaupt geht es im Weher Heimatverein nicht nur um die Mahl- und Backtage rund um die Weher Mühle, machte Friedrich Schepsmeier weiter deutlich, „auch wenn die sicherlich die meiste Kraft von den Mitgliedern erfordern“.

„Wir unternehmen sonst auch viel, denn Geselligkeit wird hier groß geschrieben.“ So soll es am 12. Juni mit dem Rad zu den Heimatfreunden nach Oppenwehe gehen. Außerdem wird es eine Bustour und eine Exkursion nach Oberbauerschaft geben. „Dort tauschen wir uns mit den Heimatvereinen aus und holen uns Anregungen für unser eigenes Vereinsleben“, so Schepsmeier, dem die Freude an seinem Vorstandsposten anzumerken ist. Bereits am Pfingstsonntag, 15. Mai, wird eine Delegation der Weher Heimatfreunde nach Kottmarsdorf aufbrechen. Dort feiern die Partner des Heimatvereins ihr 60-jähriges Bestehen.

Am Pfingstmontag, 16. Mai, ist in Wehe dann der nächste Aktionstag. Anlässlich des deutschen Mühlentags wird wieder der Steinbackofen sowie das Waffeleisen angeworfen. Am Nachmittag werden die Mitglieder der Jugendmusikgruppe „Village-Beat“ aus Petershagen schwungvoll unterhalten, freut sich Schepsmeier schon jetzt.

Alle Termine und weitere Infos zu den Weher Heimatfreunden finden Interessierte auch auf der Internetseite des Weher Heimatvereins.

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