Vorbereitungen für Jubiläum im nächsten Jahr laufen / Rossmühle wieder im Betrieb

Mehr Besucher auf dem Museumshof

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Beim mittelalterlichen Treiben im Juni erlebten Jung und Alt das Leben aus einem anderen Jahrhundert. Archivfoto: Bokelmann

Rahden - Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Nächstes Jahr feiert der Museumshof sein 50-jähriges Jubiläum. Eröffnet hat das Ausflugsziel am 18. Juni 1965. Für diesen besonderen Anlass hat sich bereits ein Arbeitskreis gebildet, der sich am 14. Oktober zum siebten Mal treffen und die Feier ausarbeiten wird. Außerdem erstellen die Akteure eine Chronik über die Anlage. Am Programm am Jubiläumswochenende vom 17. bis 19. Juni 2016 werden zudem zahlreiche Rahdener Vereine, Kul-Tür sowie die Ortsheimatpfleger und weitere Sponsoren beteiligt sein, informierte Lena Meyer nun, als sie die vergangene Saison Revue passieren ließ.

Die Saison hatte am 10. März begonnen und wird am 11. Oktober mit dem Wurstetag enden. Dann wird auch das Uchter Saftmobil im Museumshof sein und „endlich geht es wieder um die Kartoffel“, verriet Meyer. So werden alte Kartoffelsorten vorgestellt und es soll ein Puppentheater rund um die Knolle geben.

Insgesamt hatten die Besucher mit dem letzten Termin die Möglichkeiten, an sechs Aktionstagen über das Gelände zu flanieren. Mit den Besucherzahlen (insgesamt 8766) an den einzelnen Aktionstagen ist die Tourismusbeauftragte der Stadt zufrieden – immerhin sind das 1900 Leute mehr als im Vorjahr. Lediglich beim Landart-Festival (1074 Gäste) habe sie mit mehr Zulauf gerechnet, so Meyer.

Unabhängig von den Mahl- und Backtagen zählte das Team des Museumshofs 1462 Einzelbesucher sowie weitere Gruppenbesucher. Letztere haben aber im vergangenen Jahr abgenommen, was laut Meyer nicht an der Werbung gelegen habe. „Ich habe alle Schulen und Kindergärten im Umkreis über das museumspädagogische Angebot informiert“, berichtete sie den Ausschussmitgliedern.

Die meisten Interessierten habe der Mittelaltermarkt angelockt (4286 Besucher an zwei Tagen). Daher wird das Spektakel auch im nächsten Jahr wieder angeboten. Dann allerdings am 4. und 5. Juni, weil der übliche Termin für das Jubiläum genutzt wird. „Wir haben schon zahlreiche Anmeldungen für das Lager“, berichtete Meyer.

Weiterhin wird es auch im Jubiläumsjahr die bekannten Attraktionen wie die Veranstaltungen zum Ostermontag, Pfingstmontag, Kreismühlentag und den Wurstetag geben.

Arbeit hatten die Mitarbeiter des Museumshofes mit der Rossmühle. Ihre Triebachse war beim ersten Öffnungstag zu Ostern gebrochen und ein richtiger Baumstamm als Ersatz sei nicht leicht zu finden gewesen, sagte Meyer. Sie bedankte sich nun nochmals bei Friedrich Rohlfing vom Mühlenbauhof, der schließlich in Hille fündig geworden war. Seit dem Kreismühlentag im August ist das Denkmal wieder in Betrieb, an den vorigen Aktionstagen war die Mühle lediglich für Besichtigungen geöffnet.

Die Freien Wähler der Stadt Rahden hatten aufgrund der knappen Haushaltslage die Reparaturkosten für die Instandsetzung der Rossmühle bis 1000 Euro übernommen. Als Dank erhält die FWG von Lena Meyer 30 Freikarten für den Museumshof, die laut FWG-Fraktionsvorsitzenden Gundel Schmidt-Tschech an Sozialbedürftige gegeben werden.

abo

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