Volksbank-Stiftung schließt Wettbewerb für mehr Herzsicherheit ab

Elf neue „Defis“ für das Lübbecker Land

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Die Preisträger und Sonderpreisträger des Volksbank-Wettbewerbs „Herz – sicher! – Defi vor Ort!“ mit Mitgliedern des Stiftungskuratoriums sowie dem Stiftungsvorstand Ralf Rehker (2.v.l.) und Andreas Schwarze (2.v.r.).

Lübbecke - Sie haben ein Herz für mehr Herzsicherheit in der Region: elf Vereine, Gruppen, Einrichtungen und Initiativen zwischen Dümmer und Wiehen. Beim Stiftungswettbewerb „Herz – sicher! – Defi vor Ort!“ der Volksbank-Stiftung „Von Menschen für Menschen unserer Region“ setzten sich die Preisträger gegen 20 weitere Mitbewerber durch, die der Einladung zum Wettbewerb gefolgt waren. Darüber berichtet die Volksbank jetzt in einer Pressemitteilung.

Die Aufgabe des Wettbewerbs lautete: Gute Ideen entwickeln, wie die Menschen vor Ort von einem neuen Defibrillator erfahren, wie der Standort bekannt wird und wie möglichst viele Bürger im Umgang mit dem Gerät geschult werden können. Die erfolgversprechenden Konzepte wurden laut Mitteilung mit je einem Defibrillator belohnt. Das Stiftungsengagement beläuft sich auf rund 40000 Euro.

Die Preisträger, für die sich das Stiftungskuratorium entschieden hat, sind: die DRK-Bereitschaft Lemförde/Brockum, der Verein Dielinger Runde, der SSV Pr. Ströhen, die Dorfgemeinschaft aktives Alt-Espelkamp, die Löschgruppe Isenstedt der Freiwilligen Feuerwehr Espelkamp, die Dorfgemeinschaft Nettelstedt, der TV Grüne Eiche Stockhausen, die Stadt Pr. Oldendorf und der Verein Wir im Eggetal.

Sonderpreise gingen an den Gemeindesportverband Stemwede und den Löschzug Rahden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt. Der Gemeindesportverband, der sich innerhalb eines bereits laufenden Defi-Projektes beworben hatte, erhält laut Volksbank-Mitteilung einen Defibrillator für eine der kommunalen Sporthallen. Dort wird das Gerät öffentlich zugänglich angebracht.

Die Rahdener Feuerwehrmitglieder, die die Nutzung von Apps für das Bekanntmachen der Standorte angeregt hatten, dürfen sich über eine Prämie im Wert von 1000 Euro freuen.

In einer Feierstunde in Lübbecke wurde den Preisträgern im gebührenden Rahmen Lob für ihre Ideen ausgesprochen. „Es entsteht etwas von Menschen für Menschen. Etwas, das möglichst lange nachschwingt und Menschen vor Ort in die Verantwortung nimmt“, sagte Ralf Rehker, erster Stiftungsvorstand. Denn Stiftung und Empfänger steuerten gemeinsam Vieles zum Gelingen bei. Die Stiftung kauft die Geräte und stellt sie für acht Jahre kostenlos zur Verfügung. Auch die Wartungskosten übernimmt das Geldinstitut.

Die Empfänger müssen jeweils einen so genannten Gerätepaten bestimmen, der sich um den Defibrillator kümmert und dafür die Werbetrommel im Ort rührt. Ferner gehören die Organisation von Schulungstermine mit Rettungsexperten zum Aufgabengebiet des Defi-Paten.

„Denn es genügt eben nicht, einfach irgendwo Defibrillatoren anzubringen. Dies kann nur der erste Schritt sein, viele weitere müssen folgen“, unterstrich Stiftungsvorstand Andreas Schwarze.

An die Preisträger ausgeliefert werden die Geräte abschnittsweise bis Jahresende, informiert die Volksbank-Stiftung. Carsten Holtgrefe, Geschäftsführer des zuständigen Lieferanten aus Enger, demonstrierte bei der Feierstunde zudem das richtige Verhalten bei einem Herznotfall, wobei die Defibrillation nur ein Hilfsschritt sind. Bei seiner Demonstration wurde aber schnell klar: Die vollautomatischen Defis sind für Laien kinderleicht zu bedienen und setzen keinerlei Vorkenntnisse voraus.

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