Viele Gratulanten bei Wilhelm Horstmann

Pr. Ströher Urgestein feiert 90. Geburtstag

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Wilhelm Horstmann feierte gestern in Pr. Ströhen im Beisein von Ehefrau Wilma bei guter Gesundheit und geistiger Frische sein 90. Wiegenfest. Glückwünsche zum Ehrentag übermittelten (v.l.) Egon Hülsemann als langjähriger Kollege unserer Zeitung, Pfarrer Wilhelm Dullweber, Pfarrer Roland Mettenbrink, Wilhelm Helmerking und Bernhard Wietelmann von den Pr. Ströher Heimatfreunden, der 92-jährige Willi Krüger aus Tonnenheide, Ortsvorsteherin Bianca Winkelmann, Reinhard Meyrose von der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Werner Thielemann von der Stadt Rahden und Werner Windhorst vom örtlichen Schützenverein.

Pr. Ströhen - Gestern vollendete der Redakteur Wilhelm Horstmann aus Pr. Ströhen sein 90. Lebensjahr. Der Hochbetagte hat Pionierarbeit geleistet und mit außergewöhnlicher Schaffenskraft dafür gesorgt, dass sich unsere Zeitung innerhalb weniger Jahre in den Ortschaften der Stadt Rahden und ganz besonders im Bereich der Gemeinde Stemwede etabliert hat.

Horstmann kam bei seinen redaktionellen Einsätzen im Nordzipfel Ostwestfalens immer zugute, dass er Land und Leute kennt. Vor mehr als 50 Jahren startete das „DK-Urgestein“ seine berufliche Erfolgsgeschichte für unsere Zeitung und machte sein Kürzel -on- schnell zu einem Erkennungszeichen und Gütesiegel.

Längst hat der gebürtige Pr. Ströher das Rentenalter erreicht. Seitdem tritt er beruflich zwar kürzer, doch das hohe Alter hält ihn nicht davon ab, nach wie vor als freier Mitarbeiter für unsere Zeitung tätig zu sein. Seine alle zwei Wochen erscheinenden Heimatgeschichten „Zwischen Wiehen und Stemweder Berg“ werden noch immer gern gelesen.

Redaktionsarbeit

hält jung

Zahlreiche Gratulanten – Kinder, Enkel und Urenkel, Verwandte, Nachbarn, Heimatfreunde und Pr. Ströher Vereinsdelegationen sowie langjährige berufliche Weggefährten – überzeugten sich im Rahmen eines Empfangs in Buschendorfs Gasthaus davon, dass jahrzehntelange redaktionelle Arbeit ganz offensichtlich jung hält. Auch bei genauem Hinschauen sieht man Horstmann die hinter ihm liegenden 90 Lenze kaum an.

Anfang der 60er-Jahre setzte sich Horstmann zum ersten Mal an die Schreibmaschine, um einen Beitrag für unsere Zeitung zu schreiben. „Es war ein Bericht über das Pfingstturnier unseres Reitvereins“, erinnert sich der Hochbetagte. „Das Manuskript habe ich damals noch selbst nach Diepholz gebracht“, ergänzt er. Bis dahin hatte er den elterlichen Hof in Pr. Ströhen bewirtschaftet. Zunächst war Horstmann als freier Mitarbeiter tätig, 1970 erhielt er eine Festanstellung

Nach dem ersten Einsatz für unsere Zeitung nahm die redaktionelle Arbeit rasant und rapide zu. Neben tragischen Unfällen gehörten auch zukunftsträchtige Einsätze wie beispielsweise der Ausbau der Großen Aue und die anschließende Renaturierung des Wasserlaufs, die 1000-Jahr-Feiern der Ortschaften Levern und Wehdem sowie der Gewinn der Goldmedaille seines Heimatortes Pr. Ströhen beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ zu seinen Tätigkeiten.

„Dieser Blumenstrauß reicht als Dank kaum aus, für das, was Du im Laufe der Jahrzehnte alles für uns und unseren Ort getan hast“, betonte Ortsvorsteherin Bianca Winkelmann. Pfarrer Roland Mettenbrink hatte schon vor dem mittäglichen Tischgebet herausgestellt, dass Horstmann im Kreise seiner Familie und Freunde ein Fest der Dankbarkeit begehe. „Du bist und warst ein Urgestein der Pr. Ströher Heimatgeschichte“, würdigte der Geistliche das Wirken des Hochbetagten. In seiner Eigenschaft als ständiger Vertreter des Bürgermeisters übermittelte Werner Thielemann offizielle Glückwünsche der Stadt Rahden.

gs

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