Winkelmann plant Veranstaltungsreihe

Mit viel Rückenwind in den Landtagswahlkampf

Steffen Kampeter (links) und der unterlegene Henning Vieker gratulierten den beiden Landtagskandidatinnen Bianca Winkelmann und Kirstin Korte (rechts).  - Foto: Russ

Lübbecke/Rahden - Die Stimmung ist bei der Rahdener CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzenden Bianca Winkelmann am Tag nach ihrer Nominierung als Direktkandidatin im Wahlkreis Minden-Lübbecke I (Stemwede, Rahden, Espelkamp, Hille, Petershagen, Pr. Oldendorf, Lübbecke, Hüllhorst) für die Landtagswahl im Mai 2017 bestens. Kein Wunder, wurde sie am Montagabend doch mit überwältigender Mehrheit (99 von 144 gültigen Stimmen) gewählt. „Das stärkt einem natürlich den Rücken“, freut sich Winkelmann, die den späteren Abend nicht nur zum Begießen des guten Ergebnisses nutzte, sondern bereits mit den ersten Überlegungen für den anstehenden Wahlkampf begann.

Während der Nominierungsversammlung in der Lübbecker Stadthalle hatte Winkelmann – seit zwölf Jahren in der Kommunalpolitik tätig – noch einmal für ihre Person geworben. Dabei ging sie unter anderem auf ihre Schwerpunkte Schulpolitik und Landwirtschaft/Naturschutz ein und benannte, wo die rot-grüne Landesregierung nach ihrer Einschätzung die Weichen falsch gestellt hat. Als Beispiel griff sie den Landesklimaschutzplan auf, der 20 Prozent der Landesfläche für den Naturschutz vorsieht. „Wo diese 20 Prozent zur Verfügung gestellt werden sollen, kann man sich denken“, so Winkelmann. Nämlich hier, im ländlichen Raum. Aber auch diese Region brauche eine starke Wirtschaft. Denn nur, wo Menschen Arbeit fänden, wollten sie auch leben. Diese Menschen vor Ort, die sich für ihre Kommunen einsetzen, sind nach eigener Aussage das, was Winkelmann antreibt. „Sie haben es verdient, nicht allein gelassen zu werden.“

Und welche Argumente haben die Ortsverbände mehr überzeugt, als die ihres Mitbewerbers Henning Vieker aus Espelkamp? Das selbst zu beurteilen, falle schwer, sagt Winkelmann am Tag danach. Viele Menschen hätten ihr aber bestätigt, dass sie sehr authentisch sei und wisse, was es heiße, im ländlichen Raum zu leben.

In den kommenden Wochen wird die Pr. Ströherin ihr Wahlkampfteam zusammenstellen und eine Veranstaltungsreihe zu kommunalpolitischen Themen für den Herbst und Winter planen. Sie wird dabei natürlich alle acht Kommunen des Wahlkreises besuchen. „Jeder, der mich kennenlernen will, hat die Möglichkeit dazu“, so Winkelmann. Es werden anstrengende Monate werden, denn die Basisarbeit im Rat geht für sie weiter.

Ihr Ziel für die Landtagswahl ist klar: Winkelmann setzt auf das Direktmandat. Die Liste sei immer eine unsichere Sache, gerade für einen Neuling. „Es wir eine spannende Zeit“, freut sich die Pr. Ströherin auf das kommende Jahr bis zur Wahl. 

mer

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