Verein Wehe aktiv setzt sich für Umgestaltung des Friedhofsvorplatzes ein

Warten auf die Richtlinie

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Durch das Wurzelwerk der Buchen ist der Asphalt auf dem Vorplatz des Weher Friedhofs aufgebrochen. Das soll im Rahmen einer Umgestaltung beseitigt werden.

Wehe - Es heißt weiterhin abwarten. Die neue Förderrichtlinie für den Zeitraum 2014 bis 2020 zur Förderung der Dorferneuerung und -entwicklung liegt der Bezirksregierung in Detmold immer noch nicht vor. Somit wissen die Vereine der Region immer noch nicht, ob sie für ihre geplanten Maßnahmen – ein Toilettenhaus am Göpel in Sielhorst oder den Ausbau des Müllerhauses an der Tonnenheider Mühle – einen Zuschuss bekommen.

Auch in Wehe ist eine Umgestaltung zur Attraktivitätssteigerung des Dorfes geplant. Der Verein Wehe Aktiv beabsichtigt, den Eingang des Friedhofs gegenüber der Kirche neu zu gestalten. In erster Linie soll der aufgeplatzte Asphalt entfernt und durch Pflastersteine ersetzt werden. Zwischen den Buchen am Eingangstor sollen zudem Bodendecker und eine Rotbuchenhecke angepflanzt werden. Die Ränder sollen mit Natursteinpflastern verlegt werden.

Den Holzzaun möchten die Weher mit Unterstützung der örtlichen Vereine durch ein eisernes Tor ersetzen. Diese Maßnahme war schon im Dorfinnenentwicklungskonzept für Wehe aufgetaucht.

Eine erste Schätzung hatte einen Kostenrahmen von rund 36500 Euro ergeben. Ein Gespräch zwischen Vertretern von Wehe Aktiv und der Bezirksregierung Detmold hatten gezeigt, dass die Umgestaltung nach den Richtlinien für Zuwendungen und Förderungen einer integrierten ländlichen Entwicklung förderfähig ist, da sie unter den Aspekt Dorferneuerung falle. Dazu muss die Stadt Rahden jedoch als Antragstellerin auftreten, damit 50 Prozent der Summe als Zuschuss zur Umsetzung der Maßnahme akquiriert werden können.

Der Verein verpflichtet sich im Gegenzug dazu, den städtischen Eigenanteil der Verwaltung zu erstatten, sodass keine Kosten bei der Stadt bleiben. Auch für Folgekosten muss der örtliche Verein die Verantwortung übernehmen. Alle nötigen Absprachen sind schon getroffen.

Nun warten alle auf die Förderrichtlinien. Denn die Bezirksregierung rät, die Anträge auf Fördergelder erst einzureichen, wenn alle Rahmenbedingungen bekannt sind. Sonst würden möglicherweise Modifizierungen nötig werden.

abo

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