Verein Wehe aktiv lehnt Unterbringung ab / Fraktionsvertreter erweitern Krisenstab

Keine Flüchtlinge im Kindergarten

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rahden - Die Stadt Rahden hat angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen einen Krisenstab eingerichtet (wir berichteten). Nun soll das Gremium möglichst schnell um jeweils ein Mitglied der Ratsfraktionen erweitert werden. Während der Ratssitzung hatten die Parteien bereits die Möglichkeit ihre Vertreter für den Krisenstab zu benennen: Die Freien Wähler entschieden sich für Heike Wilhelm, die Christdemokraten für Ulla Thielemann. Grüne, SPD und FDP wollten sich zunächst intern abstimmen und ihre Entscheidung dem Ordnungsamt der Stadt zukommen lassen. Zum gleichen Themenkomplex berichtete Uwe Trentelmann, dass es in Wehe nach der Sitzung des Sozialausschusses rege Diskussionen gegeben habe. In der Zusammenkunft hatte Dorothee Brand (SPD) angefragt, ob die ehemalige Grundschule, heutiger Kindergarten, als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden könne – ohne vorige Absprachen. In einem Schreiben vom Verein Wehe aktiv sei nun ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass die Unterbringung von Asylbewerbern im Kindergarten abgelehnt werde, richtete Trentelmann den Ratsmitgliedern aus.

abo

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