2:1-Erfolg gegen Bad Salzuflen

Union Varl verabschiedet sich mit einem Sieg

Varls Torjäger Andre Lange beschehrte seiner Mannschaft ein kleines Happy End.  - Archivfoto: Russ

Varl - Die Fans des Fußball-Bezirksligisten Union Varl mussten in der gestern abgelaufenen Saison viel Leid ertragen. Ihre Mannschaft schoss die wenigsten Tore der Liga, kassierte aber mit Abstand die meisten und stand schon früh als Absteiger fest. Aber letzten Spieltag aber konnten sie nochmal jubeln. Im Heimspiel gegen den bis dahin Tabellendritten SC Bad Salzuflen lieferten die Rot-Weißen eine sehenswerte Leistung ab, die Stürmer Andre Lange in der Nachspielzeit mit dem Siegtreffer zum 2:1 krönte.

„Wir waren von Anfang an ein stabiler Gegner. Wir haben gut mitgespielt und die Zweikämpfe gut angenommen“, analysierte Trainer Philipp Knappmeyer nach der Partie. Genau das hatte er sich auch vom vorerst letzten Auftritt vor den eigenen Fans in der Bezirksliga erwartet. „Wir wollten einen deutlichen Akzent setzen.“ Angesichts der ausnahmsweise optimalen Personallage war er zuversichtlich, dass das auch gelingen würde. Denn Knappmeyer konnte unter anderem auf Marcel Rosengarten zurückgreifen, der den Großteil der Saison aus persönlichen Gründen gefehlt hatte. Pascal Meier und Patrick Spreen waren nach ihrer Gelbsperre ebenfalls wieder dabei.

Es war ein turbulentes Spiel, in dem Schiedsrichter Christian Zinneker jede Menge zu tun hatte. Insgesamt sieben Mal zückte er die gelbe Karte, zwei Badestädter und ein Varler mussten vorzeitig den Gang in die Kabine antreten. Obwohl für die Gäste zunächst eigentlich alles nach Plan verlief – Yusuf Tumani hatte in der 31. Minute für die 1:0-Führung gesorgt – ließ sich Bünyamin Atasayar kurz vor der Pause zu einem Tritt gegen Sebastian Burkert hinreißen. Der Schiedsrichter sah's und schickte ihn vom Platz.

In Überzahl glaubten die Varler an ihre Chance. Andre Lange belohnte die Varler Bemühungen mit dem Ausgleich in der 78. Minute. Kurz darauf sah Varls Hichem Talbi Rot, nachdem er den durch die Abwehrreihe brechenden Patrick Reinsch am Trikot gehalten hatte. Das taktische Foul räumte Knickmeyer ein, aus seiner Sicht hätte es allerdings eine gelbe Karte getan.

Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, als Andre Lange seinen Varlern mit Saisontreffer Nummer neun den ersten Sieg nach acht Niederlagen beschehrte. Als Bad Salzuflens Spielertrainer Aleksander Knezevic danach nicht zum ersten Mal seinen Unmut über die Schiedsrichterleistung äußerte, durfte auch er vorzeitig gehen (Gelb-Rot). 

mer

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