Über 200 Zuhörer bei Auftritt des Posaunenchors / Hochkarätige Gastmusiker

Feierliches Konzert am geschichtsträchtigen Tag

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Der Posaunenchor Rahden spielte zusammen mit dem Posaunenquartett Opus 4 aus Leipzig.

Rahden - Von Mareile Mattlage. Feierlich bis andächtig war die Stimmung, die am Samstagabend in der Aula des Gymnasiums Rahden herrschte. Zum bereits neunten Mal hatte der Posaunenchor Rahden ein kostenloses Konzert auf die Beine gestellt. Dieser Einladung waren mehr als 200 Zuhörer gefolgt. Darunter auch Gäste aus der Partnerstadt Glindow. Hochkarätige Unterstützung bekam der Posaunenchor vom Posaunenquartett Opus 4 aus Leipzig, für das der Auftritt in Rahden aus zweierlei Gründen etwas ganz Besonderes war.

Alle zwei Jahre bietet der Posaunenchor ein Groß-Konzert. Doch in diesem Jahr umgab die Veranstaltung eine außerordentlich feierliche und andächtige Atmosphäre. Grund war das Datum, nämlich der Tag der Deutschen Einheit, der sich zum 25. Mal jährte.

„Für uns als Leipziger hat dieses Datum eine ganz besondere Bedeutung“, sagte Jörg Richter, Leiter des Posaunenquartetts Opus 4, der im Wechsel mit dem Posaunenchor Rahden launig durchs Programm führte. Als die Einladung von Kantor Thomas Quellmalz bei den Gastmusikern eingegangen war, hätten sie daher sofort „ja“ gesagt, so Richter. Und noch einen Grund zum Feiern gab es für das Leipziger Quartett: sein 20-jähriges Bestehen.

Auch Bürgermeister Bernd Hachmann wies in seiner Begrüßungsrede auf die Bedeutung des „geschichtsträchtigen Tages“ der Wiedervereinigung hin und freute sich in diesem Zusammenhang sehr darüber, dass auch Gäste aus der Partnerstadt Glindow zu dem Konzert gekommen waren. „Genießen Sie die musikalischen Leckerbissen“, riet er dem Publikum – und das tat dieses auch.

Auf hohem Niveau boten die Musiker anspruchsvolle Stücke von Virtuosen wie Aurelio Bonelli, Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Zauberhafte Klänge, in denen man versinken und zur Ruhe kommen konnte. Besinnlich und erhebend wie zur Weihnachtszeit.

Bei den vom Posaunenchor interpretierten Liedern „Wunderbarer König“ von Thomas Albus und „Wir strecken uns nach Dir“ von Traugott Fünfgeld griffen die Rahdener Zuhörer, die Gäste aus Glindow und die nun im Publikum sitzenden Leipziger Künstler zu Noten- und Textzetteln, um als Begleitung für den Posaunenchor in einen gemeinschaftlichen Gesang einzusteigen – wenn man so will ein (Klang-)Bild für ein symbolträchtiges Datum und Jubiläum.

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