Tonnenheider Sportfest dauert noch bis zum Wochenende / Fußball und mehr / Präsentationsplattform für alle Sparten

Aktionen für Mitglieder und Zuschauer

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Maik Ahrens erklärt, worauf es bei „Die perfekte Minute“ ankommt.

Tonnenheide - Der TuS Eintracht Tonnenheide ist in erster Linie für seine Fußballteams in der Gegend bekannt. Das runde Leder stand auch zum Auftakt des einwöchigen Sportfests am Wochenende im Vordergrund. Doch das Novum „Tonnenheide spielt die perfekte Minute“ bot allen Gästen die Möglichkeit, ihr sportliches Geschick sowie gleichermaßen ihre Teamfähigkeite unter Beweis zu stellen.

Denn Teamfähigkeit zeichnet schließlich die Sportvereine aus. Nachdem die Zuschauer am Sonnabendnachmittag zeitweise hochklassige Leistungen der ersten Herren-Fußball-Mannschaft gesehen hatten, durften sie selbst aktiv werden.

Während in den Vorjahren stets das Neun-Meter-Schießen als Höhepunkt des Sportfestes gegolten hatte, musste in diesem Jahr etwas Neues her, hatten sich die Organisatoren gedacht. An fünf Stationen galt es nun also für die Vierer-Teams, Genauigkeit und Schnelligkeit walten zu lassen. Angelehnt an die Fernsehsendung „Die perfekte Minute“ hatten die Organisatoren um Maik Ahrens die lustigen Partyspiele vorbereitet, die jeweils eine Minute lang den Teams alles abverlangten.

Dabei mussten die Spieler möglichst viele Punkte sammeln. Dem Gewinner-Team winkte ein Gutschein für Freibier, die Zweitplatzierten erhielten Bratwürste – „im Anschluss tauschen wir das durch und feiern eine tolle Party“, freute sich Ahrens schon vor dem Spiel auf die Feier danach.

Die Tonnenheider Spieler haben das Spiel zum Saisonauftakt in der Kreisliga B gegen den SV Hüllhorst-Oberbauerschaft am Sonnabend übrigens mit einem knappen 1:0 verloren. Dazu meinte Trainer Wolfgang Wischmeyer: „Wir waren klar feldüberlegen, aber haben viele Torchancen verpasst.“ Die drei Punkte, die der knappe Sieg der Mannschaft schließlich einbrachte, stimmten ihn aber zufrieden. „So kann es weitergehen“, meinte Wischmeyer. Beim B-Jugendturnier, das am Freitag das Sportfest eröffnet hatte, mussten sich die Gastgeber gegen Kirchlengern geschlagen geben.

Zu den weiteren Programmpunkten der Tonnenheider Sportwerbewoche gehörte bereits ein Doppelkopf-Turnier sowie ein Wettbewerb mit dem Knobelbecher. „Wir wollen allen Mannschaften mit diesem großen Fest genüge tun“, sagt Mario Anderson zur Dauer der Veranstaltung auf dem Sportpark Ost gegenüber der Tonnenheider Kirche.

Der Vorsitzende der Eintracht möchte, dass „alle Zeit bekommen, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren“. Bei der Größe des Sportvereins ist das durchaus berechtigt, denn aktuell zählen rund 760 Mitglieder zu dem Sportverein, dessen Sportfest sich auch in dieser Woche fortsetzen wird. Neben diversen Fußballturnieren wird am Sonnabend auch der Spaß wieder im Vordergrund stehen. Zum Abschluss wird der Familientag am Sonntag, 23. August, klein und groß auf den Sportplatz locken. Dann werden sich auch die Breitensportabteilungen vorstellen.

abo

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