20 Teilnehmer bestehen Kreislehrgang der Feuerwehr in Lübbecke / Theorie in Rahden

In 36 Stunden zum Truppführer

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Nur eine von zahlreichen Aufgaben beim Truppführer-Lehrgang: Die Prüflinge mussten unter schwerem Atemschutz einen verunfallten Kameraden retten.

Lübbecke - Mit einer Prüfung in Praxis und Theorie endete der Lehrgang für zwanzig junge Feuerwehrleute. Auf dem Gelände an der Hausstätte der Lebenshilfe in Lübbecke mussten die Probanden einen simulierten Brand löschen und einen verunfallten Kameraden retten. „Alle Teilnehmer haben die Prüfung nach 36 Ausbildungsstunden erfolgreich bestanden“, sagte Lehrgangsleiter Thorsten Hodde. Die praktische Prüfung wurde von den Wehrführern aus Espelkamp, Hille, Pr. Oldendorf, Rahden und Stemwede sowie dem Kreisbrandmeister Michael Schäfer und seinem Stellvertreter Thomas Podschadly abgenommen.

Erfolgreiche Teilnehmer des Lehrganges waren:  Florian Mech (Espelkamp), Florian Rohlfing, David Hüsener, Markus Schnelle, Luis Rothe (alle Hille), Christian Westermann (Lübbecke) Fabian Kaltschmidt, Andre Hegner, Kevin Schmidt, Christoph Nunnenkamp, Dietrich Nunnenkamp, Carsten Leupold (alle Pr. Oldendorf), Stefan Bick (Porta Westfalica), Kai Dammeyer (Rahden), Florian Vahrenkamp, Sascha Schmidt, Simon Kellermann, Oliver Schwettmann, Thorsten Wichert und Manuel Becker (alle Stemwede).

Die theoretische Ausbildung wurde im Gerätehaus Rahden absolviert. In 30 Stunden wurden den zukünftigen Truppführern Kenntnisse in den Bereichen vorbeugender Brandschutz und Baukunde vermittelt. Es ging aber auch um die Rechtsgrundlagen der verschiedenen Feuerwehrdienstvorschriften sowie um Technische Hilfe und Löschangriffe. Der Abschluss der theoretischen Ausbildung erfolgte durch eine schriftliche Prüfung, die der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerhard Lohmeier und Rahdens Stadtbrandmeister Carsten Kunter abnahmen. Lehrgangsleiter der theoretischen Ausbildung war Kunter, der von Ausbildern der Feuerwehren Bad Oeynhausen, Espelkamp und Rahden unterstützt wurde.

Jetzt dürfen zwanzig frisch gebackene Truppführer in ihren Löschgruppen ihr neuerworbenes Wissen einsetzen. Dieser bestandene Lehrgang befähigt die Feuerwehrleute zum selbstständigen Führen eines Trupps. Er ist auch Grundvoraussetzung für die Weiterbildung im Institut der Feuerwehr NRW Münster, sozusagen die Eintrittskarte in die weitere Laufbahn bei der Feuerwehr. „Herzlich bedanken möchten wir uns noch bei der Lebenshilfe, die uns ihr Gelände für die Übung zur Verfügung gestellt hat“, sagte Thorsten Hodde abschließend.

sdi

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