Teams der Rahdener Realschule und des Gymnasiums in Mühlheim erfolgreich

Mit Robotern gegen den Fachkräftemangel

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„Die Robots“ hatten ihren Roboter in Mühlheim gut im Griff und sicherten den ersten Platz.

Rahden - Am Anfang stand ein Bausatz, dann ein programmierter Roboter und für Rahdener Schüler nun ein Sieg sowie eine Silbermedaille beim NRW-Finale des zdi-Roboterwettbewerbs in Mühlheim. Das Team „Die Robots“ der Rahdener Realschule setzte sich dabei gegen die restlichen 19 Finalisten durch. Bei den Mädchenteams belegte die Gruppe „Dojohato“ vom Gymnasium den zweiten Platz.

Seit April hatten sich mehr als 1000 Schüler in 153 Teams an der zehnten Auflage des Roboterwettbewerbs der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation NRW (zdi) beteiligt, erinnert der Veranstalter in einer Mitteilung. Beim Finale waren jeweils zehn Teams der Kategorie Robot-Game (gemischte Teams) und Robot-Performance (reine Mädchenteams), die sich in den Regionalwettbewerben gegen die Konkurrenz durchgesetzt hatten.

Die Lego-Roboterwettbewerbe standen unter dem Motto „Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion“. Die gemischten Teams hatten vorgegebene Aufgaben zu erfüllen: Es galt, auf einer 200 mal 150 Zentimeter großen Spielmatte symbolisch Nahrungsmittel zu ernten, zu transportieren oder zu verkaufen. Wie und in welcher Reihenfolge der Roboter die Aufgaben bewältigte, blieb den Teams selbst überlassen.

In der Mädchenkategorie gestalteten die meisten Teilnehmerinnen laut Mitteilung eine eigene Kulisse und programmierten für ihre Roboter eine mit Musik hinterlegte Tanz-Performance. Darüber hinaus hielten die Teams kleine Vorträge über die Entstehung ihrer Aufführung, die ebenfalls in die Bewertung mit einfloss.

Ziel des zdi-Wettbewerbs ist es, Schüler für die naturwissenschaftlichen Fächer zu begeistern, berichtete Karsten Lemke vom zdi. Denn den Unternehmen fehle es an Fachkräften, und technikbegeisterte Schüler seien ein erster Schritt, um dieser Tatsache entgegen zu wirken.

Für die Siegerteams gab es in Mühlheim jeweils 500 Euro für MINT-Aktivitäten an ihrer Schule, die Zweitplatzierten erhielten 400 Euro. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze übernahm die Preisübergabe und zeigte sich beeindruckt von dem technischen Verständnis und den Fähigkeiten der Jugendlichen.

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