Spendenlauf am Gymnasium Rahden

Tausend Kilometer für Kinder in Kambodscha

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Die Schüler des Gymnasiums Rahden strengten sich ordentlich an, um Spendengelder zu sammeln.

Rahden - „Du läufst, Veata lernt“ – unter diesem Motto starteten mehr als 300 Schüler der Sekundarstufe I, unterstützt von einigen lauffreudigen Lehrern, zum zweiten Sponsorenlauf in der Geschichte des Rahdener Gymnasiums.

Wie bereits beim Debüt im Jahr 2013 kommen die eingelaufenen Spendengelder einem Entwicklungshilfeprojekt im kambodschanischen Dorf Anlong Khong zugute, das die Schule seit fast vier Jahren unterstützt. Dabei arbeitet sie mit der niederländischen Stiftung „Active Help Cambodia“ zusammen.

Halten alle Sponsoren ihre Verträge ein, können sich die Kinder in Anlong Khong und deren Eltern nach circa 000 gelaufenen Kilometern in Rahden über mehr als 4000 Euro freuen. Besonders die Schüler der Klassen fünf undsechs gingen überaus motiviert ans Werk. So wartete die Klasse 6e mit 211 gelaufenen Runden auf und die Klasse 6a wird 474 Euro spenden. Caitlin Hohmeier aus der 8c konnte neun Sponsoren aktivieren und so allein 63 Euro erlaufen, hebt das Gymnasium in einer Pressemitteilung hervor.

Das erlaufene Geld sichert den vorläufigen Fortbestand zweier wesentlicher Projektbausteine im Dorf nahe der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Etwa 25 Kinder erhalten wochentags eine Vormittagsbetreuung, die neben spielerischen Elementen auch den Erwerb der Landessprache Khmer umfasst und die mit einer warmen Mahlzeit abschließt. In nachmittäglichen Englischkursen entwickeln Kinder und Jugendliche ihre Grundfähigkeiten im Umgang mit dieser Sprache.

Organisiert wurde der Lauf von den Mitgliedern des Kambodscha-Teams der Schule unter Leitung von Jürgen Unger und Urte Enders. Die momentan 13 Mädchen und drei Jungen des Teams verschafften sich jüngst während eines Skype-Meetings einen kleinen Einblick in die Situation vor Ort in Anlong Khong und erlebten ganz direkt die Dankbarkeit einiger Menschen, die durch das Projekt Unterstützung erfahren.

Die Team-Mitglieder sind sich laut Mitteilung einig: Es lohnt sich, Zeit und Energie zu investieren, um an Orten, an denen viele Menschen unter widrigen Bedingungen auch für unser Leben im Wohlstand arbeiten, Grundlagen für positive Lebensperspektiven zu schaffen.

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