Erstes Erdbeerfest sorgt trotz Hitze für jede Menge Leben am Pr. Ströher Nordpunkt

Süße Premiere gelungen

Erst kosten, dann kaufen: Sven Borcherding vom Organisationsteam scheute keine Hitzequalen, um für die leckeren Feldfrüchte zu werben.  - Fotos: Schubert

Pr. Ströhen - Auch bei großer Hitze ist der Nordpunkt einen Besuch wert. Das hatten sich jedenfalls die zahlreichen Besucher gedacht, die bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonne satt dem beliebten Ausflugsziel an der Landesgrenze einen Besuch abstatteten. Beim ersten Erdbeerfest, das unter Federführung des Arbeitskreises „Veranstaltungen und Events in Pr. Ströhen“ gefeiert wurde, gab es noch vieles mehr zu probieren und zu entdecken als die süßen roten Früchtchen.

Hitze – na und: Das Stockbrot des Fördervereins für Kindergarten und Grundschule schmeckt bei jedem Wetter.

Ortsheimatpfleger Friedrich Sander wurde nicht müde, den Gästen den Sonnenuhrenpark zu erläutern. Auch der Förderverein für Kindergarten und Grundschule, der in einem Zelt auf seine Arbeit aufmerksam machte und zugleich Bastelspaß und Kinderschminken bot, zog das Interesse der Besucher auf sich. Neben den ihre runden ziehenden Bimmelbähnchen waren insbesondere die Alttraktorenausstellung und die beiden Feuerwehrautos des örtlichen Löschzuges ein Hingucker. Neben Wasserspielen mit der Kübelspritze demonstrierte die Jugendfeuerwehrgruppe den Aufbau eines Löschangriffes.

„Die landschaftliche Lage und die Atmosphäre sind wirklich super, das Angebot zudem toll für die Kinder“, zeigte sich Jana Helmke aus Hannover begeistert, die mit ihrer Familie anlässlich eines Familienfestes in der Ortschaft weilte.

Während die Gäste sich gern unter Sonnenschirmen und Bäumen ein schattiges Plätzchen suchten, konnte einer in Sachen Hitze nicht genug kriegen: Um die Werbetrommel für die leckeren roten Feldfrüchte zu rühren, schlüpfte Sven Borchering vom Organisationsteam bei Temperaturen um die 30 Grad in ein kuschelig warmes, plüschiges Erdbeerkostüm und lud die Besucher an den Tischen zum Verkosten ein. Gegen Hitze gefeit waren anscheinend auch die Mädchen und Jungen, die in der Hüpfburg ausgelassen tobten. Ob Kaltgetränk oder leckeres Softeis – für Abkühlung war ausreichend gesorgt. Erfrischend waren auch die Erdbeertorten, die das Team vom Oppenweher Moorhof bereithielt.

Der Familiengottesdienst mit Pfarrer Roland Mettenbrink bildete den besinnlichen Auftakt des Nachmittags am Nordpunkt.

Zwar hätten sich die Organisatoren gern noch ein bisschen mehr Zulauf gewünscht. „Doch für eine Premierenveranstaltung sind wir – auch angesichts der großen Hitze – zufrieden“, zog Sven Borcherding ein positives Fazit. Wesentlich mehr Besucher als an sonstigen Wochenenden hätten über den Nachmittag verteilt den Weg zu dem idyllischen Ausflugsziel gefunden. Ideen für eine weitere Optimierung habe man aus diesem ersten Fest auch bereits mitgenommen. „Für den Gottesdienst sollten wir zukünftig ein kleines Zelt aufstellen. Das macht wetterunabhängiger und spendet ein wenig mehr Ruhe für den besinnlichen Teil der Veranstaltung“, so Gemeindepfarrer Roland Mettenbrink, der zum Auftakt mit „Solo Act“ den Familiengottesdienst gestaltet und rund 30 Familien hierzu begrüßt hatte.

Über das Jahr verteilt sollen weitere Veranstaltungen auf dem Nordpunktgelände folgen. Bis zum frühen Abend statteten gezielte Ausflügler und Radler auf der Durchreise dem Erdbeertag einen Besuch ab. 

Art

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