Pr. Ströher Laienspieler lassen es im Hotel „La dolce Vita“ krachen / Morgen ist Premiere

Keine Küstenromantik auf dem Lande

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Marion Petersik schlägt sich an der Seite von Hotelier Hans Hansen (Jens Langhorst) durch.

Pr. Ströhen - Wer sich vorgenommen hat, „Dat söte Leven“ in Pr. Ströhen zu genießen, sollte daran festhalten. Denn die Mitglieder des Sozialverbandes als eingeschworene Kritiker bescheinigten der örtlichen Laienspielschar am Donnerstagabend bei der Generalprobe mit viel Beifall eine gelungene Auswahl und ein bravouröses Spiel.

Mit maritimem Flair erwarten die Mimen ihre Gäste im Gasthaus Buschendorf. Meeresrauschen, Möwengeschrei und Hotelromantik versetzen ins Träumen. Oder doch nicht? Denn die turbulenten und geheimnisgeladenen Geschehnisse in Hansens Küstenhotel „La dolce Vita“ mit den kuriosen und mysteriösen Gästen halten Hotelier Hansen (Jens Langhorst) permanent in Atem. Mit Herzschmerz, Liebeleien, Zoff und krimineller Energie sind die Zutaten für gute Unterhaltung optimal gemischt, die Rollen wie auf den Leib geschnitten.

Allen voran schlägt sich Marion Petersik an der Seite von Jens Langhorst als gute Seele Anna als Empfangsdame, Köchin, Zimmermädchen und Putzfrau überzeugend drei Akte lang durch das turbulente Bühnenleben. Doch die anderen Akteure stehen ihr in Nichts nach. Dass mit Silke Langhorst (Frau Wichtig), Tabea Kattelmann (Susi Sommerfeld) und Martin Feldmann (Herr Rathjen) drei „Greenhörner“ auf der Bühne stehen, fällt nicht auf. Auch Dieter Göbel als Schürzenjäger Willy Berg und Bianca Schulz-Schwarze als seine Ehefrau Elvira geben der Handlung ebenso wie Christian Thielemann (DJ Thomas), Sarah Peper als Schauspielerin Lara La und Timo Buschendorf als verruchter Amerikaner Johnny White eine sich permanent steigernde Brisanz.

Mit Hermann Tinnemeier als „Flüsterer“, Mareike Bödeker (Maske) und Christin Kammeier (Assistenz) zeigen auch die Akteure hinter den Kulissen Einsatz.

Ob es zum großen Finale dann doch „Ende gut – alles gut“ heißt, davon muss sich jeder selbst überzeugen. Das Publikum am Donnerstagabend bekam jedenfalls unter der Regie von Frank Sander ein leichtes, plattdeutsches Dessert serviert, das sich nach dem Essen gut verkosten ließ.

Karten für die Premiere am Freitag, 20. September, um 15 Uhr (bei Kaffee und Kuchen) sowie für die weiteren Aufführungen am Dienstag und Donnerstag (jeweils 19.30 Uhr) sind am Einlass erhältlich.

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