Zahlreiche Besucher schlendern bei 49. Rahdener Automesse durch die Innenstadt

Stretch-Limo und Käfer ziehen die Blicke auf sich

Lässig: Jason machte es sich auf einem sogenannten Trike bequem. - Fotos: Schmidt 

Rahden - Kleinwagen, Kombis, SUVs und was der Automarkt sonst noch alles zu bieten hat – bei der 49. Rahdener Automesse präsentierten Händler am Wochenende unzählige Fahrzeuge. Doch am meisten Aufmerksamkeit zogen die Modelle auf sich, die gar nicht zum Verkauf oder für viele zumindest nicht zur Option standen.

Zum Beispiel eine Stretch-Limousine, ein alter VW Käfer, ein fast schon historischer Golf oder ein Ford Mustang. Die Besucher scharten sich um die Besonderheiten und warfen einen Blick unter deren Motorhauben. Auch etliche Kinder fanden die Fahrzeuge viel spannender als die Hüpfburg, die neben der Ausstellungsfläche auf den Parkplätzen hinter der Stadtsparkasse aufgebaut war. Sie setzten sich, natürlich bei stillstehendem Motor, hinters Steuer oder verglichen Hubraum, Baujahr und andere Eckdaten – wie bei einem riesengroßen Quartett-Spiel.

„Man merkt deutlich, dass die Leute darauf brennen, nach dem langen Winter aus dem Haus zu kommen“, stellte Dirk Sundermeier vom Autohaus Ortgies fest. Er und sein Kollege Martin Barkhüser waren zufrieden mit dem Verlauf der Messe. „Das Interesse ist da“, sagte Barkhüser gestern. Bereits am Sonnabend seien viele Besucher gekommen, einige hätten die Gelegenheit zum Kauf direkt genutzt. Das Konzept der Messe mit gekoppelten Finanzierungsmodellen der Stadtsparkasse geht den Händlern zufolge auf.

Auch gestern waren trotz dem ein oder anderen Regentropfen zahlreiche Besucher gekommen. Im Gegensatz zum Vortag kommen, so Sundermeiers und Barkhüsers Erfahrung, am Sonntag mehr Menschen, um zu shoppen, ein Eis zu essen oder sich umzuschauen. „Leute, die Sonntags einfach Zeit haben“, brachte Barkhüser es auf den Punkt. Der Sonntag diene vor allem der Kundenpflege und der Vereinbarung von Probefahrten. Besonders gefragt sind laut den Händlern SUVs und günstigen Gebrauchtwagen.

Automesse in Rahden

„Wir sind gut zufrieden“, sagte auch Jörg Wlecke vom Autocenter Bureck. Er erzählte, dass das Interesse an EU-Wagen, also aus dem europäischen Ausland importierten Fahrzeugen, derzeit groß sei.

Neben Bureck und Ortgies waren die Autohändler Rehling, Pollert sowie Schlottmann und Buschendorf auf der Messe vertreten.

Der Weg in die Rahdener Innenstadt lohnte sich auch für alle, deren Herz bei dem Gedanken an PS, Zylindern und blitzenden Karossen nicht höher schlägt. Gestern öffneten die Geschäfte bei einem verkaufsoffenen Sonntag ihre Türen. Außerdem gab es Stände mit Bratwurst, Pommes, Crêpes oder Haushaltsartikeln. Erstaunlich viele Besucher gönnten sich zudem ein kühles Eis – auch wenn die Temperaturen alles andere als sommerlich waren. - ks

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