Streetbasketball-Event verzeichnet neuen Teilnehmerrekord in Rahden

Punktejagd zu rhythmischem Hip-Hop

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Strahlende Gesichter bei den Organisatoren und Ehrengästen: (v.l.) Eilert Gresbrand (Leiter Basketball-Abteilung TuSpo Rahden), Stephan Rehling (Baskets 96), Ulrike Grannemann (Kreissportausschuss), Hauptamtsleiter Werner Thielemann, Tina Koehler (Stadtsportverband), Prof. Dr. Jens Große (Kreissportbund), Ludger Düchting (AOK), Philipp Koehler (Sportjugend Kreissportbund), Landtagsabgeordneter Ernst-Wilhelm Rahe (SPD) und Almut Mönnich (Kreissportbund).

Rahden - Top Wetter, super Stimmung, jede Menge junge Menschen und lebendiges Gewusel auf dem Außengelände des Rahdener Schulzentrums. Da strahlte die Sonne mit den Gesichtern der Organisatoren um die Wette: Bei der zweiten Stippvisite der NRW Street-Basketball-Tour am Sonntag in der Auestadt konnten die Teilnehmerzahlen von vor sechs Jahren noch einmal getoppt werden. Das Ziel, junge Menschen in Bewegung zu bringen und sie für diese Teamsportart zu begeistern, war einmal mehr erreicht.

Bereits am Morgen herrschte reges Treiben auf dem Areal, denn auf recht verhaltene 23 Online-Anmeldungen im Vorfeld wurde mit den Anmeldungen vor Ort kräftig aufgestockt. „Das war in anderen Städten ähnlich“, freute sich Philipp Koehler, Vorsitzender der Sportjugend im Kreissportbund Minden-Lübbecke, der – unterstützt vom Stadtsportverband und dem TuSpo Rahden – die Ausrichtung vor Ort übernommen hatte. „Rahden kann sich als Kleinstadt wirklich sehen lassen, denn mit solchen Anmeldezahlen stehen wir gegenüber Großstädten wie Dortmund mit nur knapp über 100 Anmeldungen super da.“

Aus dem ganzen Mühlenkreis und darüber hinaus hatten sich die Mannschaften verschiedenster Altersgruppen – Schul- oder Vereinsteams sowie Freundeskreise – auf dem Schulgelände eingefunden. Warmspielen oder einfach die Sonne genießend auf den Grünflächen zu trendiger Hiphop-Musik relaxen – alles war möglich, bevor mit der offiziellen Turnier-Eröffnung der Startschuss fiel.

„Ich danke euch allen, dass ihr mit eurer Teilnahme dieses Event erneut zu einem großen Erfolg für Rahden und den Mühlenkreis macht“, richtete Prof. Dr. Jens Große, Präsident des Kreissportbundes, ein kurzes Grußwort an die sportbegeisterten Teams und dankte allen Beteiligten. „Rahden steht heute mit großen Städten wie Köln, Düsseldorf in einer Reihe. Ein Zeichen, dass wir auf das große Breitensportangebot unserer kleinen Stadt stolz sein können“, sprach er auch Hauptamtsleiter Werner Thielemann ebenso wie dem SPD-Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe und Ludger Düchting von der AOK Nordwest ein großes Lob aus.

Über eine besondere Belohnung durften sich das Rahdener Gymnasium und der TuSpo Rahden freuen: Sie erhielten für die Meldung von jeweils gleich sieben Teams ein Ballpaket mit zehn Basketbällen.

Nach den Korbballwürfen der geladenen Gäste sorgten die Tänzerinnen des Freestyle DanceClubs (FDC) des TuSpo Rahden für einen fetzigen Auftakt. Danach ging es zu rhythmischem Hip-Hop auf Punktejagd, begleitet von der spritzigen Moderation von Tour-Organisator Georg Kleine.

„Wir sind total aufgeregt“, gestanden Mena Hinz, Celine Zoel Gerling und Emily Gärtner aus der 6a des Rahdener Gymnasiums, die das erste Mal an diesem Event teilnahmen. Doch mit dem Anpfiff schwand nicht nur bei den Mädchen jegliches Lampenfieber. Spaß am Spiel stand an diesem Tag im Vordergrund, die Teilnahme am großen NRW-Finale am 20. Juni in Recklinghausen war eher zweitrangig.

Während die Mannschaften in ihren Klassen sich Runde um Runde um den Einzug in die Finalespiele kämpften, zeigten die Baskets 96 als Demonstration, wie viel Spaß Basketball auch für Rollstuhlfahrer bietet. Jeder, der wollte, durfte selbst diesen Sport im Rollstuhl einmal ausprobieren. Akrobatisch anmutende Korbwürfe beim Dunking-Contest sorgten für Abwechslung.

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