Stadtsparkasse und Volksbank sorgen für einheitliches Erscheinungsbild der Rahdener Musiker

Jagdhornbläser sind neu „behütet“

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Nach der Übergabe der neuen Hüte gaben die Jagdhornbläser eine Kostprobe: (v.l.) Fritz Langhorst, Dr. Dierk Schulte, Ulrich Heuer, Horst-Dieter Kamann, Willi Hopmann, Anette Grewe (Stadtsparkasse Rahden), Michael Rochel, Heinz-August Spreen, Reinhard Hohmeier, Werner Wiegmann, Julius Kokemoor, Sascha Hiller (Volksbank LLeG Rahden), Horst Kröger (Korpsleiter), Friedhelm Krohne, Winfried Ewert. Nicht anwesend: Georg Janjetovich, Rainer Klasing, Reinhard Lohmeier, Hermann Mensendiek, Egon Rohlfing, Andreas Rühmeier, Willi Schröder, Willi Tiemann.

Rahden - Eigentlich geben sie immer ihr Möglichstes, wenn es darum geht, ihren Jagdhörnern Musik zu entlocken. Aber die Einheitlichkeit der Huttracht stärkt doch Konzentration und Zusammenhalt, sagen die Mitglieder des Jagdhornbläserkorps vom Eulenstieg Rahden.

Die neuen Hüte erwarben sie mit Zuwendungen von der Stadtssparkasse Rahden und der Volksbank Lübbecker Land, heißt es nun in einer Pressemitteilung der Musiker. Ihre Uniform haben die Naturhornbläser um Korpsleiter Horst Kröger also mal wieder komplett – und so ausgestattet stellten sie sich in ihrem Probenrefugium am Sielhorster Eulenstieg der Vertreterin der Stadtsparkasse Rahden beziehungsweise dem Vertreter der Volksbank Lübbecker Land, Anette Grewe und Sascha Hiller, vor.

In einem kleinen Konzert gaben sie Kostproben ihrer Jagdmusik, boten Stärkung mit Gegrilltem und berichteten aus der Geschichte des Bläserkorps. Diese habe 1976, vor nun also beinahe 40 Jahren, in Pr. Ströhen mit dem ersten Korpsleiter Fritz Langhorst begonnen und bereits mit dem Umzug in ein festes Domizil am Eulenstieg des Sielhorsters Reinhard Lohmeier seit 1977 eine ganze Reihe von Jägern aus Sielhorst, Rahden, Kleinendorf, Wehe, Tonnenheide, Alt-Espelkamp, Mittwald und Varl als Bläser dazu gewonnen.

Selbstverständlich hatte man in den Jahrzehnten eine gewisse Fluktuation zu verzeichnen, berichteten die Bläser. Aber immer wieder erschien Nachwuchs jeglichen Alters und aller Professionen. Niemand war sich zu schade, sich einzuordnen und die bewährten Traditionen zu pflegen.

Die ersten Auftritte waren bei Beerdigungen von Jägern, beim sogenannten Hasensilvester und Hegeringfest, erinnerten sich die älteren Korpsmitglieder. Bald folgten Einladungen zu Familienfeiern, Dorffesten und Jubiläen von benachbarten Korps in Westfalen und Niedersachsen. Selbst an einer historischen Schallplatte der Rahdener Musikvereinigungen wirkten die Jäger mit.

Aber auch internationale Beteiligungen, so in der Schweiz und in den Niederlanden, wurden gemeistert, berichtete der Vorstand den Gönnern. Bei offiziellen Meisterschaften in NRW brachte die Rahdener Gruppe es bis zum fünften Platz.

Es ist ein großer Schatz von Erinnerungen und Erfahrungen, aus dem das Jagdhornbläserkorps vom Eulenstieg Rahden schöpft, wenn es heute im Heimatgebiet Aufstellung nimmt, um Jagdsignale und mehrstimmige Jagdmusik zu blasen. Und dies, so streben sie an, soll auch in 2016, dem 40. Jahr der Korpsgeschichte, der Fall sein. Dann wollen die Musiker mit neuen Hüten fröhlich grüßen.

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