Rahdens Wirtschaftsförderin stellt sich vor

Stadtmarketing wird ein Schwerpunkt

Rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel (rechts), Bauamtsleiter Dieter Drunagel (links) und Guido Peitsmeier, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung, begrüßten Wirtschaftsförderin Irina-Jasmin Hanke. - Foto: Russ

Rahden - Sie kennt sich aus mit den Herausforderungen einer Kommune im ländlichen Raum, die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Rahden, Irina-Jasmin Hanke. Die 36-Jährige stammt aus Ostwestfalen und kehrte nach einem Geografie-Studium in Stuttgart vor fünf Jahren zurück in die Region. Mit ihrer Familie lebt sich auf einem Hof in Vlotho. Am Donnerstagabend stellte sie sich den Rahdener Ratsmitgliedern vor.

Hanke war unter anderem für die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) tätig und erstellte dort Konzepte für Städte und Gemeinden. „Ich finde es spannend, jetzt die andere Seite kennenzulernen und Konzepte umzusetzen“, sagte Hanke und sicherte zu, für alle an der Stadtentwicklung Beteiligten ein Ansprechpartner zu sein. Dazu gehören selbstverständlich auch die heimischen Wirtschaftsbetriebe, deren Zahl sie nach Möglichkeit erhöhen möchte.

Als einen Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit nannte Hanke die Erstellung und Umsetzung eines Stadtmarketingkonzepts. Auch das Stadtfest wird laut Bürgermeister Bert Honsel ein ganz großes Thema sein. In Fragen, die das heimische Gewerbe berühren, sichert Honsel eine enge Kooperation mit dem Gewerbebund zu.

Die Herausforderungen im ländlichen Raum sind Irina-Jasmin Hanke nicht nur in der Theorie vertraut. „Ich wohne auch im Außenbereich und habe auch keine so gute Internetverbindung“, weiß sie aus eigener Erfahrung, welche Infrastruktur für die Menschen in Rahden wichtig ist.

Die 36-Jährige hat sich gegen rund 100 Mitbewerber durchgesetzt. Ein Gremium aus sechs Verwaltungsmitarbeitern und sechs Ratsvertretern hatte die Auswahl auf elf Personen reduziert, die zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden. Hanke wird ihre Stelle zum 1. September antreten.

mer

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