Sketche, Musik und Lesung kommen beim Frauennachmittag des Sozialverbands gut an

Sparmaßnahmen und Wartezimmer-Dialoge

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Marlies Kottenbrink (l.) und Anneliese Tacke unterhielten die Frauen der Rahdener Sozialverbände mit pikanten Gesprächen über Männer und Krankheiten.

Wehe - Seit Jahren bringt der Frauennachmittag der Sozialverbände Frauen aus Rahden und den Ortschaften für ein paar gemütliche und unterhaltsame Stunden zusammen. So auch am Donnerstag: 195 weibliche Mitglieder aus Tonnenheide, Rahden, Wehe, Kleinendorf, Varl, Varlheide, Sielhorst und Pr. Ströhen trafen sich im Gasthaus Schwettmann zum Kaffeetrinken, Klönen und Lachen.

Die Organisation des Nachmittages lag diesmal in den Händen der Ortsgruppe Wehe. Ortsvorsitzende Karin Meinert begrüßte die Frauen und freute sich über die Verbundenheit. Weitere Grußworte sagten Silvia Post vom Kreisvorstand aus Lübbecke, Pastorin Micaela Strunk-Rohrbeck und Ortsvorsteher Heinz Grundmann. Durch den Nachmittag zog sich ein Programm aus Sketschen, Liedern und einer Lesung von Waltraud Schnier. Sie regte mit ihren „Gedanken an Freunde und mehr Zeit füreinander“ zum Nachdenken an.

Kurze Zeit später gehörte die Bühne Anneliese Tacke und Marlies Kottenbrink. Sie spielten zwei Patienten, die mehr Zeit im Wartezimmer verbringen als zu Hause. In ihrem Sketch widmeten sie ihre Aufmerksamkeit in erster Linie Männern und Krankheiten. Mit pikanten Dialogen brachten sie die Frauen zum Lachen.

Einen humorvollen Einblick in ein Altersheim, in dem wohl niemand Patient sein möchte, gaben sechs Frauen aus Westrup in dem Sketch „Sparmaßnahmen im Altersheim“. Sie zeigten, wie „effiziente“ und kostensparende Pflege aussehen kann: Lappen, Wasser und Toilettenpapier werden geteilt und statt Zahnbürsten gibt es eine Toilettenbürste für alle. In die Rolle der strengen Pflegeschwester schlüpfte Gudrun Sander, die Bewohner verkörperten Marlies Tacke, Uschi Barzantny, Sigrid Lippmann, Heidrun Körding und Brigitte Arning. Das Stück, dass die Westruperinnen ursprünglich für einen Geburtstag einstudiert hatten, kam in Wehe sehr gut an. Die Dümmer-Musikanten aus Hüde umrahmten den Frauennachmittag musikalisch.

ks

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