Seniorennachmittag der Gemeinde Stemwede mit unterhaltsamem Programm

Von Senioren-Memory und Drohner Bahnbrücken

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„Frieda und Anneliese“, das Duo aus Wagenfeld, sorgte mit spitzer Zunge für jede Menge Lachsalven.

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Stemwede ihre älteren Einwohner zu einem unterhaltsamen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ein. Beliebt wie eh und je, konnte Bürgermeister Gerd Rybak rund 160 Besucher in der Wehdemer Begegnungsstätte begrüßen.

„Mit dieser Einladung wollen wir Ihnen Gelegenheit geben, um gemeinsam zurück zu schauen auf das, was uns in der Vergangenheit und in der Gegenwart bewegt und beschäftigt“, sagte der Verwaltungschef. Rybak erinnerte an eine Zeit, als es noch keine 35-Stunden-Woche gab und die Menschen mit großem Verzicht und harter Arbeit geholfen hatten, nach dem Krieg das zerstörte Land wieder aufzubauen. „Sie haben mitgewirkt und ihren heutigen Ruhestand verdient.“

Mit großem Engagement und ehrenamtlichem Einsatz hätten sie zum gemeinsamen positiven Erleben beigetragen und das „Wir-Gefühl“ in den Dörfern gestärkt. „Sie können stolz auf ihr Leben zurückblicken“, zollte Rybak ihnen Respekt. „Bleiben Sie neugierig und selbstbewusst und lassen sie Verwaltung und Politik von ihren Wünschen und Anregungen wissen.“

Einmal mehr hatte der Stemweder Kulturring, der für Programm und Beköstigung zuständig war, ein glückliches Händchen in der Auswahl des musikalischen Parts bewiesen. Margret Hübner als kommissarische Vorsitzende freute sich, dass das wieder gelungen sei. Die „Glasturmsänger“ aus Ovenstädt hatten ein buntes Repertoire aus Schlagern, Evergreens, Volks- und Seemannsliedern sowie Musical- und Operettenmelodien zusammengestellt.

„Wir sind alle über 40“, „Fahrende Musikanten“, „Tulpen aus Amsterdam“ oder „An der Nordseeküste“ kamen bei den älteren Bürgern bestens an. Im Nu wandelten sich die Teilnehmer in einen riesigen, schunkelnden Mitsing-Chor.

„Frieda und Anneliese“, zwei Wagenfelder Tratschtanten, wie sie im Buche stehen, nahmen mit spitzer Zunge das aktuelle Gemeindegeschehen unter die Lupe. Am Kaffeetisch klönten beide über Stemwedes Dörfer mit den Drohner Brücken, dem Oppendorfer Storch, der laut der beiden nur zur Abwehr von Windkrafträdern dort beheimatet sei oder über Niedermehnen, das nach Ansicht von „Frieda und Anneliese“ schlimmer sei, als Einzelhaft in Vechta. Aber sie nahmen auch die liebe Verwandtschaft auf die Schippe, die zu Familienfeiern gleich mit der Tupperschüssel anrückt, um Reste zu ergattern und hatten außerdem die neuesten Back- und Kochtipps in petto.

Frieda berichtete, dass sie gerne mit ihrem Mann Senioren-Memory spielt. Was das ist? Wenn beide in den Keller gehen, hat der gewonnen, dem zuerst einfällt, was sie holen wollten. Die Senioren mussten sich immer wieder die Lachtränen aus den Augenwinkeln wischen. Das Duo bereitete ein Riesen-Spaß.

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