Udo Schulte jetzt offiziell Pfarrer im Bezirk Rahden-Mitte / Ehemalige Gemeindeglieder feiern in Sankt Johannis mit

Willkommen in der „Toskana Westfalens“

Im Kreise des Rahdener Presbyteriums, der Pfarrkollegen und zahlreicher Weggefährten wurde Pfarrer Udo Schulte (vorne Mitte, mit Ehefrau Annemarie) von Superintendent Dr. Rolf Becker in sein Amt als Rahdener Gemeindepfarrer eingeführt.
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Im Kreise des Rahdener Presbyteriums, der Pfarrkollegen und zahlreicher Weggefährten wurde Pfarrer Udo Schulte (vorne Mitte, mit Ehefrau Annemarie) von Superintendent Dr. Rolf Becker in sein Amt als Rahdener Gemeindepfarrer eingeführt.

Rahden - Der „Fanbus“ seiner ehemaligen Iserlohner Gemeinde hatte pünktlich eingeparkt. Volksfestähnlich belebte Straßen in der Rahdener Innenstadt noch vor dem sonntäglichen Kirchgang ließen es vermuten: In der St. Johannis-Kirche steht heute Morgen etwas Besonderes an. So war es auch, denn mit Pfarrer Udo Schulte wurde gestern offiziell der Nachfolger Stefan Thünemanns von Superintendent Dr. Rolf Becker in sein Amt eingeführt.

Bereits beim Einzug in das Gotteshaus freute sich Schulte über ein dicht gefülltes Kirchenschiff. Es war ein Publikum, das viel Interesse an seiner Person signalisierte. Pfarrkollegen und Mitglieder des Presbyteriums waren in die Gottesdienstgestaltung ebenso eingebunden wie der Posaunenchor unter Leitung von Susanne Quellmalz (verstärkt mit Iserlohner Bläsern) und die Kantorei unter Leitung von Thomas Quellmalz, der zudem auch noch Orgel und Klavier beeindruckende Klänge entlockte. Superintendent Dr. Rolf Becker begrüßte es, gleich eine doppelte Einsegnung im Rahmen der Einführungshandlung vollziehen zu können. Schultes Ehefrau Annemarie, die ihren Mann bei der Seelsorge tatkräftig ehrenamtlich unterstützen wird, hatte ebenfalls um eine solche gebeten.

Nach diesem Procedere, an dem neben dem Superintendenten auch Pfarrkollegen, Presbyteriumsmitglieder und Weggefährten beteiligt waren, hielt Schulte vor „vollem Haus“ seine erste Predigt. Von der klar strukturierten Gemeindekonzeption beeindruckt, stellte er diese in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Gemeinsam die Konzeption weiterentwickeln, neue Ziele setzen und Visionen leben, das will ich mit Euch“, richtete der Hirte sein Wort an seine neue Herde – und bezog auch gleich zu einer herzlich gemeinten „Frotzelei“ Position, die ihn seit Bekanntwerden seines Wechsels verfolgte.

„Ob wir in das Sibirien Westfalens oder die westfälische Toskana gezogen sind, können wir schon jetzt beantworten.“ Die ostwestfälische Herzlichkeit, die das Ehepaar in den vergangenen Wochen bereits erfahren hat, habe eine Entscheidung für letzteres nicht schwer gemacht. Ein Raum mit entspannendem Blick ins Grüne sei als „Toskana-Zimmer“ auch bereits eingerichtet.

Zehn Monate waren die Schäfchen des Pfarrbezirks Rahden-Mitte ohne festen Hirten. Mit der Einführung Schultes hat dies nun ein Ende. „Wir haben kräftig aufgestockt“, frohlockte Kirchmeisterin Sonja Wiebke beim an den Gottesdienst anschließenden Empfang – und meinte damit nicht nur den überragenden Neuzugang (Schulte ist 1,97 Meter groß). „Schnäppchen gibt es im Reich Gottes eigentlich nicht, aber mit Udo Schulte haben die Rahdener eines gemacht“, war dem gebürtigen Lüdenscheider nicht nur aus Iserlohner Kreisen ein wertschätzender Ruf in die Auestadt vorausgeeilt. Damit jeder sein eigenes Grußwort und gute Wünsche übermitteln konnte, ohne dass die mittägliche Mahlzeit erst zur Kaffeezeit gereicht würde, ließ Pfarrer Hanns Meiners genau die Box herumgehen, die Wochen zuvor noch als Wahlurne über die Zukunft Schultes entschieden hatte.

Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden

Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
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Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
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Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
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Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
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Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
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Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert
Amtseinführung von Pfarrer Udo Schulte in Rahden © Mediengruppe Kreiszeitung / Schubert

In den Grußworten spiegelte sich ebenfalls ein herzliches Willkommen von allen Seiten wieder. Superintendent Dr. Rolf Becker, Wilhelm Kopmann als stellvertretender Bürgermeister, Ingrid von Mitzlaff für die Schullandschaft und Simone Bollhorst für die Pr. Ströher Nachbargemeinde gaben Schultes ebenso wie Andreas Wilmsmeier von der Geistigen Gemeindeerneuerung Minden, eine Abordnung der Iserlohner Gemeinde und nicht zuletzt Pfarrerin Gisela Kortenbruck und Kirchmeisterin Sonja Wiebke zahlreiche gute Wünsche mit auf den Weg.

„Es ist richtig, dass wir hier sind“, stellten Annemarie und Udo Schulte bewegt fest, nach so viel Trubel bereits den Gedanken an das erholsame „Toskana-Zimmer“ pflegend.

Art

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