Hanno Winkelmann aus Pr. Ströhen gewinnt Fotowettbewerb

Schöne Bilder gegen falsches Bild von der Landwirtschaft

Hanno Winkelmann aus Pr. Ströhen gewann den Fotowettbewerb „Wir machen...“. - Foto: WLV

Herford/Pr. Ströhen - Kuscheln mit den Schweinchen? Alltäglich ist das in der heutigen Landwirtschaft sicher nicht, doch symbolisiert dieses Bild aus Sicht des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und der Fachschule für Agrarwirtschaft in Herford wohl am besten den grünen Berufszweig. Ihm Rahmen des gemeinsamen Fotowettbewerbs „Wir machen…“ wurde das Foto von Hanno Winkelmann aus Pr. Ströhen jetzt bei der Preisübergabe in Herford zum besten Beitrag gekürt.

„Herausgekommen sind tolle Fotos“, sagte der Kreisverbandsvorsitzende Minden-Lübbecke und stellvertretende Bezirksverbandsvorsitzende Hermann Seeker laut Mitteilung des WLV. „Sie sind hervorragend, vor allem, weil die Bilder die echte Landwirtschaft wiedergeben, so wie sie ist.“

Der Landwirtschaftsverband und die Fachschule hatten den Wettbewerb im Rahmen des Schulprojektes „Landwirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit“ ausgeschrieben. Die Schüler sollten die heutige, zeitgemäße Landwirtschaft, ihre Arbeit und die der Bauern im Bild ausdrücken. Das Ziel der neuen Kampagne des Deutschen Bauernverbandes: Sie soll zum Dialog über die Themen der Landwirtschaft anregen.

Aus den Fotomotiven wird der Landwirtschaftliche Bezirksverband eine Plakatkampagne für Ostwestfalen-Lippe erstellen. „Mit Unterstützung der Lehrer der Agrarfachschule hinsichtlich Fotoaufbau, Bildgestaltung sowie technischer Hilfestellungen sind wirklich hervorragende Ergebnisse herausgekommen“, unterstrich Seeker. Die Fotos präsentierten das breite Spektrum des grünen Berufszweiges: die Schweine- und Milchviehhaltung sowie den Ackerbau. Auch, dass Bauern in Generationen denken, handeln und wirtschaften sowie der technische Wandel innerhalb der Landwirtschaft, sei in zwei Motiven toll zum Ausdruck gebracht worden, so Seeker.

Gerade in den vergangenen 20 Jahren habe sich viel verändert – in der Technik, in der Tierhaltung, aber auch das Landleben an sich. „Nichts auf der Welt bleibt stehen, auch nicht in der Landwirtschaft, die ja so gerne mit Idylle und romantischen Vorstellungen verbunden wird“, so Seeker. „Sie hat und musste sich genau wie alle anderen Wirtschaftsbereiche weiter entwickeln.“

Das Bild der Verbraucher von der Landwirtschaft sei dagegen oft verzerrt. „Wir möchten mit den Motiven landwirtschaftsferne Menschen über die heutige, aktuelle Arbeitsweise der Bauern informieren“, erklärte Seeker. „Wir möchten mit echten Bildern aus der echten Landwirtschaft mit falschen Vorstellungen aufräumen.“ Es gehe darum zu zeigen, wie bäuerliche Familienbetriebe leben und arbeiten, aber auch wie sie im internationalen Wettbewerb ihre Chance wahrnehmen und gleichzeitig international gesehen hohe Umwelt- und Tierschutzstandards einhalten“, erklärte der Kreisvorsitzende.

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