Gymnasiasten bei Wettbewerben erfolgreich: Qualifizierung für nächste Runde

Schaumschläger im Dienst der Wissenschaft

Schüler des Rahdener Gymnasiums setzen sich mit der Physik des Alltags auseinander. Bei ihren Forschungen für den bundesweiten Physik-Wettbewerb werden sie unter anderem von Benno Schomaker (hinten rechts) unterstützt. - Fotos: Gymnasium

RAHDEN - Mit den Fragen des Alltags und den dahintersteckenden physikalischen Phänomenen beschäftigten sich nun einige Gymnasiasten aus Rahden. Insgesamt waren 21 Schüler bei zwei naturwissenschaftlichen Wettbewerben dabei und verbuchten dabei reichlich Erfolg – 16 von ihnen haben sich für die nächste Runde qualifiziert, teilt die Schule jetzt mit. Betreut wurden die Schüler bei ihren Projekten von den Lehrern Kai Bechstein (IJSO) und Benno Schomaker sowie Niklas Hörnschemeyer (Q2).

Linda Röhling, Annika Lekon und Lea Tinnemeier (Jahrgangsstufe sieben und acht) traten bei der ersten Runde des aktuellen landesweiten Vorentscheids der International Junior-Science-Olympiade (IJSO) an. Das Thema dieses fächerübergreifenden Wettbewerbs, der die Bereiche Physik, Chemie und Biologie verbindet, war Schaumschlagen – genauer „Milchschaumschlagen“.

Es galt unter anderem, naturwissenschaftlich-systematisch zu untersuchen, wie man den größten und stabilsten Milchschaum herstellt. Dabei fragten sich die Gymnasiastinnen Angaben der Schule zufolge, ob für den perfekten Milchschaum Magermilch oder doch die 3,5-Prozent-fetthaltige Milch besser geeignet ist und ob heiße Milch oder doch die kalte Variante bessere Ergebnisse liefert. Wie lang hält sich der „perfekte“ Milchschaum? Wie prüft man die Konsistenz des Milchschaums? Was bedeutet eigentlich Laktoseintoleranz und warum dürfen lactoseintolerante Menschen trotzdem Käse essen?

Diese und weitere Fragen stellten sich die drei Schülerinnen laut Mitteilung und entwickelten bei ihren Theorien „tolle Ideen und pfiffige Experimente“, um ihre Vermutungen zu überprüfen. Die Rahdenerinnen recherchierten offenbar erfolgreich, um ihre Erklärungen zu untermauern. Denn Annika Lekon und Lea Tinnemeier erreichten die zweite Runde der Olympiade. Für einen weiteren erfolgreichen Verlauf drücken ihre Mitschüler sowie das Lehrerkollegium fest die Daumen, heißt es im Bericht des Gymnasiums.

Darin gehen die Pädagogen auch auf den bundesweiten Wettbewerb Physik ein, an dem sich die Schule ebenfalls beteiligt: 18 Schüler aus den Jahrgangsstufen sechs bis zur Einführungsphase nahmen an der ersten Runde des bundesweiten Physik-Wettbewerbs teil.

Die Jüngeren mussten ein Mobile reparieren, die Eigenschaften eines Elektromagneten erarbeiten oder das Verhalten von Duschwasser untersuchen. Im Rahmen eines Physik-Clever-Kurses wurden sie im Voraus sowie beim Wettbewerb von Niklas Hörnschemeyer, Schüler der Q2, betreut.

Die älteren Schüler beschäftigten sich beim Wettbewerb mit der Frage, wie die Auflagefläche eines Fahrradreifens vom Luftdruck abhängt, welche Zusammenhänge bei klingenden Gläsern bestehen und wie eigentlich Herdplatten genau funktionieren.

Rika Buck, Finja Hilgemeier, Merle Donzelmann (alle aus dem sechsten Jahrgang), Maxima von Behren, Luisa Hartlage, Caitlin Hohmeier, Silas Knost (achter Jahrgang), Carla Biebusch, Tamara Fenker, Annalena Grube, Lotta Verbarg (neunter Jahrgang), Sebastian-Philip Harris, Nico Lückemeier und Dennis Rehling (EF) erreichten die zweite Runde. Nun experimentieren sie fleißig weiter, um sich für die Bundesrunde zu qualifizieren, die im Mai in Hamburg ausgetragen wird.

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