Rund 1000 Helfer stellen Schulfest zum Geburtstag des Gymnasiums Rahden auf die Beine

Gummibärchen-Inferno und mehr

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Nico Burgstaler, Lukas Kammeier und Jonas Becker (v.l.) zeigten, wie ein Segelflugzeug funktioniert.

Rahden - Das Gymnasium Rahden feierte mit einem Schulfest Geburtstag – und bot dabei alles, was zu einer gelungenen Feier gehört: Viele Gäste, Essen und jede Menge Action. Damit alles glatt lief, halfen über tausend Schüler, Lehrer und Vereinsmitglieder mit. Sie organisierten Aufführungen, ein Erdkunde-Quiz, Bobbycar-Rennen, Schminkstände, Ponyreiten, Bogenschießen und unzählige weitere Aktionen. Alle aufzulisten, dürfte wohl selbst den Organisatoren schwer fallen.

Nervenkitzel pur erlebten Besucher und Schüler beim „Kistenstapeln“. Sie schauten zum Beispiel Nicolas Guennoc aus Levern zu, wie er Getränkekisten aufeinanderstapelte. Dabei saß der Fünftklässler – natürlich gesichert – in mehreren Metern Höhe auf seinem Bauwerk. Erst, als die 19. Kiste saß, kam der Turm ins Wackeln und kippte um. Eine beeindruckende Leistungen, fanden Betreuer und Zuschauer. Auch Nicolas beschrieb sein Erlebnis als „beeindruckend“, als er wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Nicht ganz so abenteuerlich, aber auch wackelig war der „Q-Tipp-Kampf“. Dabei traten die Teilnehmer – meistens trauten sich nur Schüler – mit überdimensionalen Wattestäbchen bewaffnet gegeneinander an. Der Clou: Die Kontrahenten standen auf Kanistern, die ihren Gleichgewichtssinn forderten. Wer zuerst fiel, verlor. Organisiert hatte die Aktion die 7a. Mit jedem Duell sammelten sie, wie viele andere Klassen auch, Spenden für Kambodscha.

Explosiv ging es beim Chemie-Leistungskurs zu: Bei Experiment „Gummibärchen-Inferno“ zeigten sie, wie man mittels Natriumcarbonat Gummibärchen entzündet. Damit nichts anbrennt, demonstrierten sie zudem den fachgerechten Einsatz von Feuerlöschern.

Manche Stationen dürften Besucher an Geburtstagsspiele aus ihrer Kindheit erinnert haben. Bei den Achtklässlerinnen Pascale-Monique aus Rahden und Merle aus Ströhen mussten Teilnehmer zum Beispiel in Zeitungspapier eingewickelte Süßigkeiten mit Messer und Gabel befreien – und das mit dicken Handschuhen an den Händen. Zusatzaufgaben erschwerten das Auspacken zusätzlich. „Sehr anstrengend aber lustig“, beschrieb Lea-Marie aus Ströhen das Spiel nach einer rasanten Partie. Das Fazit von Pascale-Monique und Merle nach gut einer Stunde: Die Schulfete sei „witzig“.

Auch Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff zeigte sich zufrieden. „Die ganze Schule ist auf den Beinen“, freute sie sich. Erste Gespräche, dass es ein Fest geben soll, habe es vor rund einem Jahr gegeben, erinnert sich Lehrerin Martina Goedejohann. Richtig in Fahrt gekommen seien die Vorbereitungen in den beide Wochen vor und nach den Ferien. Goedejohann hob hervor, dass viele Schüler sogar an einigen Tagen innerhalb ihrer Ferien zur Vorbereitung zur Schule gekommen waren.

Am Morgen des „Geburtstages“ hatten mehr als tausend Schüler unter freiem Himmel gefrühstückt, am Abend folgte eine von der Oberstufe organisierte Party. Stellvertretend für das „Geburtstagskind“ nennt von Mitzlaff einen Wunsch für die Zukunft: „Dass wir es schaffen, dieses gute Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrern auch in Zukunft beizubehalten. Das ist die Grundlage für die erfolgreiche Arbeit unserer Schule.“

ks

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