Richtlinien für die Sportpauschale erneuert

Keine Antragsfristen und Übertragung

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rahden - Eine Wertschöpfung für das Ehrenamt, das Sportvereine für die Stadt leisten, sieht Bianca Winkelmann (CDU) in der Sportpauschale. Das sind Gelder, die Rahdener Vereine und umliegender Ortschaften jährlich zur Unterstützung ihrer Aufgabenerfüllung beantragen können. Mit insgesamt 20000 Euro für den Sportbereich sorgt die Stadt dafür, dass Neu- und Erweiterungsbauten sowie Modernisierungen und Instandsetzungen ermöglicht werden. Die Stadt bezuschusst bis zu zehn Prozent der tatsächlichen Kosten der Vereinsprojekte. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem eine Lichtanlage sowie ein Unterstellstand bezuschusst.

Die Mitglieder des Sportausschusses der Stadt Rahden haben nun einen überarbeiteten Entwurf der Förderrichtlinien über die Verwendung der Mittel aus der Sportpauschale verabschiedet. In der Neufassung der Förderrichtlinien wurde die Antragsfrist aufgehoben sowie die einmalige Übertragung nicht verwendetet Mittel ins Folgejahr zugelassen. Sportvereine können also nun laufend Anträge an das zuständige Komitee stellen. Dabei werden geplante Baumaßnahmen in klein (bis 25000 Euro) und groß (mehr als 25000 Euro) unterschieden – es sind laut Richtlinie unterschiedliche Bedingungen an die Antragsstellung geknüpft.

Dass eine Frist hinderlich sei, wenn es darum geht, über die Anträge zu entscheiden, erklärte Tina Köhler den Rahdener Ausschussmitgliedern. Die Vorsitzende des Stadtsportverbands sieht darin „eine Hürde für die Vereine, die wir eigentlich so niedrig wie möglich halten wollen“.

Da die Zuschüsse für alle Sportvereine des Stadtgebiets Rahden gelten, kritisierte Friedrich Schepsmeier (SPD), dass die Fördermöglichkeiten noch nicht überall bekannt seien. An sich würden alle mit einem Rundschreiben informiert, erklärte dazu Tina Köhler. Ein-- bis zweimal im Jahr kommt eine Arbeitsgruppe zusammen und entscheidet, welchen Anträgen stattgegeben wird, so Köhler zum Prozess. Bislang hätte es stets mehr Geld als Anträge gegeben. „Die Gelder werden immer erst freigegeben, wenn der Haushalt das auch möglich macht“, ergänzte Hauptamtsleiter Werner Thielemann.

„Die Verantwortlichen haben da das nötige Fingerspitzengefühl“, erwiderte Christian Krüger (CDU) auf den Einwand einiger Ausschussmitglieder, dass möglicherweise nicht alle Vereine gleich behandelt würden.

abo

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