Miniforschertag sorgt an der Pr. Ströher Grundschule für Spannung

Reize für alle Sinne

Wonach riecht denn das? Maira, Aaron, Paul und Mats erschnüffelten Pfeffer, Essig und Co. in alten Filmdosen. - Fotos: Schubert

Pr. Ströhen - Sehen, Fühlen, Riechen, Hören und Schmecken – diese fünf Sinneswahrnehmungen des Menschen standen beim Miniforschertag an der Grundschule Pr. Ströhen am Donnerstag im Vordergrund. Ein spannender Vormittag, an dem die Kinder der zweiten Klasse ihre zukünftigen Mitschüler des örtlichen Kindergartens begrüßen und erste freundschaftliche Bande knüpfen konnten.

Ein gemeinsames Frühstück lieferte eine grundlegende Stärkung, bevor die Sporthalle kurzfristig zum Mini-Labor umfunktioniert wurde. Eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft sorgte für Kurzweil zwischendurch und lud zum Toben ein.

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ hatten sich die Zweitklässler um Klassenlehrerin Anne Nünke die einzelnen Versuchs-Stationen selbst ausgedacht, Dinge wie Fühlkisten, Horch- und Geruchsdosen gebastelt und präpariert. An fünf Stationen konnten die Kinder unter anderem Gurke, Banane oder Gummibärchen erschmecken, in Fühlkisten allerlei ertasten, in alten Filmdosen Dinge wie Zucker, Reis und Nudeln am Geräusch erkennen oder Kaffee, Essig und Pfeffer erschnüffeln.

„Guck mal, siehst Du auch die alte Frau?“, fragte Zweitklässler Aaron Vorschülerin Maira. Nicht nur die beiden mussten begeistert die Kipp-Bilder immer wieder ausprobieren.

Junge Prinzessin oder alte Frau: Vorschülerin Maira und Zweitklässler Aaron waren von den Kipp-Bildern fasziniert.

Lehrerin Anne Nünke zeigte sich vom Forscherdrang der Jüngsten begeistert. „Es ist toll, wie motiviert alle sind, wenn sie ein wenig aufgetaut sind. Dann entdecken die Kinder so unendlich viel“, so die Pädagogin, bevor sie mit vielen Fragen wieder von den Kindern vereinnahmt wurde.

Auftauen, spielerisch mit dem Schulleben auf Tuchfühlung gehen und merken, dass Schule Spaß machen und spannend sein kann – das ist der Grundgedanke der dem jährlich stattfindenden Projekt zu Grunde liegt. „So sollen im Vorfeld Ängste vor Neuem und dem Übertritt in die Schule gar nicht erst entstehen“, unterstrich auch Elke Bödeker vom Pr. Ströher Kindergarten, dass der Forschertag eine gute Veranstaltung sei, damit die Kinder sich bereits vor dem Schulwechsel kennenlernen.

Durfte am Donnerstag nur in Klasse zwei experimentiert werden, so dürfen am kommenden Freitag alle vier Jahrgangsstufen forschen und experimentieren. Dann, am letzten Schultag vor den Herbstferien, sind Eltern, Großeltern und alle Interessierten vormittags erneut zum Tag der offenen Klassentür eingeladen.

Art

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