Reges Treiben bei „Dezemberträumen“ / Kleiner Weihnachtsmarkt schließt sich an / Schneeballrennen am 13. Dezember

„Wenn Rahden leuchtet, ist Weihnachten nicht mehr weit“

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Rund um die St.-Johannis-Kirche in Rahden hatten die Holzbuden ihren altbewährten Standplatz wiedergefunden. Dort schlenderten an drei Tagen zahlreiche Besucher entlang.

Rahden - Der Duft von Feuerzangenbowle vermischte sich mit dem Aroma von frischen Waffeln, Crèpes und Deftigem, dazu glänzten die Lichter der Dekoration mit denen der Kinderaugen um die Wette: Bei den „Dezemberträumen“ in Rahden kam Weihnachtsstimmung auf. Rund um die St. Johannis-Kirche hatte die Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit dem Gewerbebund an drei Tagen zum Weihnachtsmarkt eingeladen.

In den Buden, die wieder an vertrauter Stelle standen, präsentierten Handwerker unter anderem Holzdekorationen, Selbstgestricktes und Glaskunst. Schüler des Rahdener Gymnasiums nutzten die Gelegenheit, um ihre Klassenkasse aufzubessern, damit es auf Klassenfahrt nach London gehen kann.

Nicht für sich selbst, sondern für ein Hilfsprojekt in Äthiopien sind die Einnahmen bestimmt, die die jungen Christen der Evangelischen Freikirchlichen Brüdergemeinde Rahden (EFBG) zusammen bekamen. Etwas Gutes tun auch diejenigen, die sich eine kleine weiße Kugel für das Schneeballrennen gesichert haben. Die 1700 Exemplare werden am Sonntag, 13. Dezember, auf dem kleinen Weihnachtsmarkt am Glindower Platz die Rutsche hinabgeschickt. Der Erlös des Schneeballrennens kommt der Rahdener Jugendfeuerwehr zugute. Noch bis zum 12. Dezember sind die Schneebälle in den beteiligten Geschäften in Rahden zu bekommen.

Für die „tolle Beleuchtung und die Angebote zum Weihnachtseinkauf“ bedankte sich Michael Windhorst bei den Kaufleuten. Der Sprecher der „Dezemberträume“-AG unterstrich, dass „Weihnachten nicht mehr weit ist, wenn es in Rahden anfängt zu leuchten und reges Treiben rund um die Kirche herrscht“.

Dezemberträume in Rahden - Teil 2

Auch wenn die Temperaturen noch nicht recht zum November passen wollten, genossen die Besucher das ein oder andere Heißgetränk und lauschten der musikalischen Untermalung. Denn die Zutaten für die „Dezemberträume“ waren die altbewährten: Holzbuden und Kirche sorgten für die Stimmung, Künstler und Gruppen auf der Bühne für Unterhaltung. Am Samstag- und Sonntagnachmittag trafen die Tänzer des Freestyle-Dance-Club auf Weihnachten und lieferten eine gelungene Show. Die Minis, von denen einige das erste Mal auf der Bühne standen, zeigten dem Weihnachtsmann, wie er seine überflüssigen Pfunde vom Kekse-Naschen wieder loswerden kann. Weiterhin hatten die Organisatoren mehrere Musiker für einen Auftritt gewinnen können.

Der Weihnachtsmann durfte bei den „Dezemberträumen“ natürlich auch nicht fehlen. Er beschenkte die Kinder mit süßen Präsenten und nahm sich Zeit für Erinnerungsfotos.

„Ich kann gar nicht sagen, wo es mir besser gefällt“, wog Christian Bremer vom Organisationsteam in Sachen Schauplatz ab – nachdem der Weihnachtsmarkt zeitweise auf den Alten Markt umgezogen war, wird er seit 2014 wieder rund um die Kirche veranstaltet. „Die Hauptsache ist doch, dass die Atmosphäre und das Wetter stimmen“, so Bremer. Das spielte auch bis Sonntagnachmittag noch mit. Doch auch der Regen schreckte die Rahdener nicht ab und so waren Windhorst und Bremer mit dem Verlauf „sehr zufrieden“. „Wir können uns nicht beklagen“, meinte Bremer.

An den Weihnachtsmarkt vor zehn Jahren konnte sich Marlis Windhorst noch gut erinnern: „Damals mussten wir abbrechen, weil wir im Schnee versunken sind“, berichtete die Rahdenerin. Denn 2005 hatte enormer Schneefall für einen Stromausfall gesorgt – nichts ging mehr auf dem Weihnachtsmarkt. Ganz anders sah es da in diesem Jahr aus.

Der Rahdener Handglockenchor, unter der Leitung von Susanne Quellmalz, läutete schließlich das Ende ein. Doch zuende ist es damit mit der Adventsstimmung in der Auestadt nicht: Der kleine Weihnachtsmarkt bietet den ganzen Dezember über die Möglichkeit, für ruhige Momente und nette Treffen bei einem Glühwein auf dem Glindower Platz.

abo

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